2023.12 SA

Kapitel 6

Freitag, 17. November 2023

Puerto Madryn

Den 2. Tag in Puerto Madryn wollen wir privat nutzen. Wir verlassen das Schiff um über die Pier in die Stadtmitte zu spazieren.

Ein gewaltiger Wind bläst, so dass ich mich am Geländer der Pier festhalten muss um nicht umzufallen! Müde Seelöwen schlafen auf den Stufen vom Meer zur Pier und lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen.

Wir bummeln entlang der Strandpromenade und halten nach Geschenken für Salma und Younis Ausschau: Natürlich Pinguine! Auch erstehen wir Maté-Schalen. Die Stadt wirkt auf uns sehr sympathisch, sehr sauber und die Leute sehr freundlich und entgegenkommend.

Als es Mittag wird, regt sich der Hunger und wir stossen auf ein kleines Restaurant an der Strandpromenade. Die Bedienung ist sehr freundlich, professionell und „gewandt“. Wir bestellen zwei leckere Gerichte: Avocado-Toast und einen riesigen „Rindfleischteller“: Köstlich!

An unserem Nachbartisch schaut eine junge Dame uns interessiert bei der Bestellung und vor allem Desert zu. Später stellt sich heraus, sie eine Rezeptionistin von unserem Schiff!

Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Entdeckungstour fort und finden das Denkmal des Waliser-Stadtgründers von Puerto Madryn sowie das Denkmal für die gefallenen des Falkland-Krieges.

Bald wird es Zeit zum Schiff zurückzukehren. Ein Shuttle-Bus bringt uns von der Stadt zurück zum Schiff. Um 19.00 Uhr verlässt die Spirit Puerto Madryn mit dreimaligem Huben: Schade, ich wäre noch gerne geblieben!


Der Abend endet mit einem mitreissenden Vortrag von Herrn Dr. Benke: “Die grössten, die längsten, die schwersten, die ältesten, die schnellsten, die giftigsten und die gefährlichsten Meerestiere“