Freitag, 31.01.2014
Nouméa – die Côte d’Azur in der Südsee
Nach französisch Polynesien und den Cook-Inseln steuerte die Columbus2 die Neukaledonischen Inseln Nouméa und die Ile des Pins an.
Beide Inseln gehören zu den französischen Überseeterritorien (com), besitzen eine gewisse Selbstständigkeit, hängen in allen entscheidenden Angelegenheiten aber von Frankreich ab. Wir machen gegen 14.00 Uhr an der Pier fest und Urs und ich zogen gleich los, die Stadt zu erkunden. Der erste Eindruck: Ein Abbild der Côte d’Azur. Hatten schon Tonga und die Fidschiinsel deutliche Spuren der westlichen Zivilisation, so ist Nouméa völlig westlich: Hochhäuser, die neuesten Modelle aller Automarken und Niederlassungen einzelner Geschäftsketten. Der Wohlstand kommt vom Nickelabbau: 20% der Weltreserven befinden sich auf Nouméa. Nachmittags stiegen wir in ein Touristenbähnchen und fuhren zu den schönsten Aussichtspunkten der Insel, begleitet von den Kommentaren einer Amerikanerin, die mit einem Franzosen auf Nouméa verheiratet, uns die Informationen zur Insel lieferte. Ihr Redeschwall war bemerkenswert, denn sie sprach 2 1/2 Stunden ununterbrochen. Am Abend suchten wir uns ein kleines Fischrestaurant an der Pier, aßen frischen Fisch und ließen den Abend ruhig ausklingen bevor das Schiff gegen 24.00 Uhr wieder in See stach, Richtung Ile des Pins, der letzten Insel vor Sydney.
Samstag, 01.02.2014
Die Ile des Pins…“l’ile la plus proche du paradis“.
Die Clumbus2 erreichte die Ile morgens um 7.00 Uhr, blieb auf Reede und wir wurden wieder mit den Tenderbooten auf die Insel gebracht. Die Insel war früher eine Sträflingsinsel , heute kaum bewohnt mit herrlicher Natur und wunderschönen Stränden. Am Strand wurden wir von einer „Trachtengruppe“ freudig nach Kanakenstil begrüßt. Trotz der 600 Passagiere, die natürlich fast alle zur Insel wollten, verteilten sie sich schnell auf der Insel, so dass Urs und ich einen kleinen einsamen Strandabschnitt fanden, auf dem wir den Tag bis zum späten Nachmittag verbrachten. Halt, nicht ganz allein: plötzlich tauchte ein streunender Hund auf und legte wie selbstverständlich auf unser Badetuch. Alle Versuche ihn zu vertreiben misslangen. Die letzte Möglichkeit schließlich war es, wir packten unsere Sachen und suchten uns eine neue Stelle. Als er merkte, dass wir gehen wollten, verschwand er! Es gibt zwei Hotels auf der Insel, die mich sehr an Kenia, Diani Beach (Allianz Hotels) erinnerten. Auch die Ruhe und Gelassenheit kehrten wieder zurück, die wir auf Nouméa vermisst hatten.
Am späten Nachmittag kehrten wir mit dem Tenderboot wieder zum Schiff zurück, jedoch streikte einer der Motoren auf offener See: ein ziemlich mulmiges Gefühl. Wir erreichten die Columbus2 Gott sei Dank und mussten nicht „gerettet“ werden.
Fazit der ersten Etappe: Papeete-Sydney
Für uns war die erste Etappe wunderschön und sehr beeindruckend. Trotz Seekrankheit, Magen-Darm-Beschwerden in den letzten Tagen oder manchem eigenwilligen Mitpassagier sind wir glücklich, dies erleben zu dürfen. Die Gründe dafür sind:
- Die unbeschreibliche Natur, die weißen Strände, das türkisblaue oder dunkelblaue Meer, die üppige, blütenreiche Vegetation
- Die Liebenswürdigkeit der Inselbewohner, ihre Gelassenheit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft auch gegenüber normalen „Touris“, das Fehler jedweder Hektik (selbst beim Autofahren!)
- Die Annehmlichkeiten der Columbus mit ihrer sehr freundlichen und unkomplizierten Mannschaft, was eine sehr angenehme Atmosphäre an Bord schafft
- Unsere kleine Kabine , in der wir uns so eingerichtet haben, dass wir zwar jeden Tag irgendetwas suchen, aber sie ist auch ein Teil unseres persönlichen Glücks zu zweit. Wir genießen diese Zeit und wie der Kapitän jede seiner Durchsagen beendet: „Genießen Sie den Tag, genießen Sie das Leben“.
- Sollten wir ein Ranking der besuchten Inseln zusammenstellen, so würde Aitutaki an erster Stelle stehen. Diese Insel ist für uns beide das, was Harry Belafonte mit seinem Song vor vielen Jahren ausdrückte:“ This is my island in the sun…….“( ich hoffe, ich habe es richtig zitiert. Nachschlagen kann ich nicht, es gibt kein Internet!!!) An zweiter Stelle würden wir die Ile des Pins und Raratonga nennen. Jedoch möchte ich nochmals unterstreichen, dass alle Inseln uns ihren gewissen Charme, ihre Liebenswürdigkeit und Lebensfreude zeigten.
Morgen früh um 6.00 Uhr werden wir in Sydney an der Pier festmachen! Wir sind gespannt!!!











Hallo Frau Holzer, hallo Herr Reinhard,
mit großer Freude haben wir Ihre ersten Reiseberichte gelesen und uns an den tollen Fotos erfreut. Da kommt schon Fernweh auf und es fällt noch schwerer, bei diesem nasskalten Wetter im Hunsrück auszuharren. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß und tolle Erlebnisse auf Ihrer Reise und sind schon auf die weiteren Berichte gespannt.
Liebe Grüße
Margit und Dietmar Weiß
Hallo ihr Lieben,
es vergeht kein Tag, an dem ich nicht gucke, was es Neues bei euch gibt, denn in Gedanken sind wir doch oft bei euch und können uns nicht immer ein Schmunzeln verkneifen, wenn wir die interessanten, abwechslungsreichen und höchst amüsanten Schilderungen eurer Erlebnisse „miterleben“ dürfen. Selbst Marlene hat schon mal „reingeschnuppert“, als sie bei uns war!
Wir wünschen euch weiterhin eine wundervolle Zeit und freuen uns auf die nächsten „Berichte“, das ist immer eine nette Abwechslung zu unserem heutigen äußerst tristen Wetter und dem Schulalltag. Allerdings muss ich zum Abschluss noch sagen, dass ich euch um die hohen Wellen und das Gefühl der Seekrankheit nicht beneidet habe, aber wahrscheinlich gehört das genauso dazu wie all die schönen Dinge, die ihr bisher erleben durftet!!! 😉
Liebste Grüße
Jutta
Tschou Meggie
Tschou Ürsu
Ich habe gerade eueren interessanten Reisebericht durchgelesen und muss sagen, dass ich ziemlich neidisch auf euch und euere Weltreise bin. Hier in Jegenstorf, wo wir nun seit Mitte Januar wohnen, ist es ziemlich kalt. Immerhin hat mein Pendeln von Witterswil nach Bern endlich ein Ende gefunden. Noch lieber wäre ich jetzt allerdings auch in „Down Under“ bei Sonnenschein und in kurzen Hosen und im T-Shirt unterwegs am Entdecken neuer Menschen und Kulturen. Ich bin überzeugt, dass ihr mit eurer Weltreise genau das richtige macht! Und zusammen macht es umso mehr Spass! Ich wünsche euch weiterhin viel Spass und Erholung! Bleibt gesund! Ich bin gespannt, was ihr weiterhin berichtet …
Lieber Gruss von André Barmasse
Hallo ihr zwei Weltenbummler, toll euer ausführlicher Reisebericht, schön dass wir so an eurer lässigen, unvergesslichen Reise teilnehmen dürfen. Sind gespannt auf die nächsten News.Wir wünschen euch weiterhin viele schöne Begebenheiten, geniesst es. Herzliche Grüsse aus der winterlichen Schweiz Margrit&Ruedi
Liebe Margrit, lieber Ruedi,
vielen Dank fuer die liebe Mail.Zur Zeit sind wir auf den Fidschiinseln in einem Internetcafe bei heissem feuchten Tropenklima. Einzelheiten folgen im Reisebericht.
Liebe Gruesse
Urs und Meggie