06.10. Zermatt- Gornergrat- Riffelalp
Der heutige Tag stand im Zeichen des Matterhorns und des Gorenergrats natürlich!

Die Karten für die Zahnradbahn hatte uns die nette Dame der Rezeption schon am Vortag besorgt und so schlenderten wir voll Vorfreude zur Station. Eine grosse Touristenschar drängte sich zum Einstieg der Waggons und die vollbesetzte Bahn schob sich langsam in ungefähr ¾ Stunde zum schönsten Beobachtungsposten inmitten der Monte-Rosa-Bergwelt.

Beim Ausstieg am Berghotel auf 3100m verschlug uns die Aussicht die Sprache: Bei wunderschönem Wetter bot der Gornergrat zwischen Gornergletscher und Findelgletscher eine Sicht auf ungefähr 20 Viertausender wie z.B. die Dufourspitze, dem Monte Rosa-Massiv, den Lyskamm und natürlich auf das imposante Matterhorn mit 4478 m ü.M.













Wir verharrten eine Zeitlang, um diese Landschaft zu bestaunen, nahmen Zvieri und versuchten uns mit Hilfe von Karten zu orientieren! Urs und unsere Freunde aus Stuttgart begaben sich auf einen Rundweg, um die Bergwelt noch weiter zu bestaunen.

Ich blieb auf dem ersten Aussichtspunkt und beobachtete die Touristen aus allen Herren Länder. Auffällig waren vor allem asiatische «Influencer», die auf alle nur erdenkliche Art und Weise das ultimative Foto mit Hintergrund Matterhorn zu schiessen versuchten.


Bei der Rückfahrt stiegen wir an der Station Riffelalp 2222 m.ü.M. aus und wanderten zum Riffelalp Ressort. Leider war es in der Zwischensaison geschlossen, wir wanderten weiter und trafen auf ein kleines Outdoor-Restaurant. Hier nahmen wir unser Mittagessen mit direkter Sicht aufs Matterhorn.



Nach der Rückkehr am späten Nachmittag gingen wir auf Entdeckungen, um noch mehr Eindrücke von Zermatt zu bekommen. Unser Fazit: Ein Touristenstädtchen, das jedoch den Charme einer kleinen Bergortschaft zu wahren versucht.




Das Abendessen im gleichen Restaurant wie am Vortag schloss diesen wunderbaren Tag ab! Es hat sich gelohnt!
Am nächsten Morgen erfolgte die Heimfahrt über Visp, Thun.
Unsere beiden Meinungen über diese Tour: Landschaftlich sehr sehenswert, zum Kennenlernen der einzelnen Stationen zu kurz, organisatorisch gut gemacht, etwas anstrengend.