11. Vietnam

Vietnam

Freitag, 14.03. 2014

Halong Bucht

Anscheinend ziehen wir das graue, trübe Wetter mit niedrigen Temperaturen im Schlepptau unseres Schiffes. Beim Aufwachen heute Morgen hatten wir beide den Wunsch, die Bettdecke über unseren Kopf zu ziehen und weiter zu schlafen. Aber das ging nicht, da wir den Ausflug „Kreuzen durch die Halong-Bucht mit Besuch einer Höhle“ gebucht hatten. Sie begann schon um 8.45 Uhr. Das Ausflugsboot holte uns auf Reede ab, nachdem die Columbus kurz vor 7.00 Uhr dort ankerte. Wir waren ungefähr 30 Personen auf einem modernen landestypischen Ausflugsboot.Leider gibt es die alten „Drachenboote“ nicht mehr.  Auf dem Weg zur Höhle versuchte die Besatzung uns Souvenirs zu verkaufen, ein kleines Boot mit Obst und Gemüse begleitete uns eine gewisse Zeit und ein Führer gab uns historische und geologische Informationen  über die Bucht. Er sprach recht gut deutsch, da er vor mehr als dreißig Jahren in „Karl-Marx-Stadt“ studierte. Vor dem Eingang der Höhle drängte sich eine große Menge von Ausflugsbooten und eine riesige Menschenmenge schob sich die Stufen zur Höhle hinauf. Das Innere der Höhle war wirklich sensationell. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die riesigen Stalagmiten und Stalaktiten waren bunt angestrahlt und ließen die Fantasie auf Hochdruck arbeiten: Das sieht aus wie……

Nach einer Stunde legte unser Boot wieder ab und wir schipperten durch die Welt der seltsam geformten Eilande, die fast alle von üppiger Vegetation bewachsen sind. Eine traumhafte Landschaft, nur leider nicht bei unserem Wetter. Fotografien war nicht besonders angesagt! Aber wir ließen diese Landschaft auf uns wirken und erreichten pünktlich unser Schiff, das um 13.00 Uhr pünktlich die Anker lichtete mit Kurs auf Chan May (Vietnam) durch den Golf von Tonkin: Kurs Richtung Süden, in der Hoffnung auf schönes und warmes Wetter!

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Samstag, 15.03.2014

Chan May, Hoi An, Da Nang

 

Ortsnamen, die exotisch, kompliziert und völlig unbekannt uns erscheinen. Jedoch erschien die Stadt Da Nang vor 40-50 Jahren fast täglich in der Weltpresse. Da Nang war der Kriegshafen der Amerikaner, die hier an Land gingen und in der Folgezeit die gesamte Logistik hier abwickelten. Die Vietnamesen betiteln diesen Krieg nicht als „Vietnamkrieg“, denn nicht sie haben ihn begonnen, sondern die USA ( Tonkin-Affäre), also ist dies der „amerikanische Krieg“ für sie. Auch der Indochina Krieg der Franzosen in den 50iger Jahren nennen sie den französischen Krieg. Obwohl beide Kriege mit einem enormem Menschenverlust, Zerstörung und Leid gekoppelt sind (Napalm, Agent Orange, My Lay….), sind sie auf den Ausgang beider Kriege sehr stolz:

In beiden Kriegen konnte sie  einmal eine Kolonialmacht und zum anderen eine Weltmacht nicht besiegen. Fährt man übers Land ( wir hatten eine Tour von Chan May nach Hoi An gebucht) so stößt man noch auf viele Kriegsrelikte, aber besonders auf die zahlreichen Zeichen eines Fortschritts und des Wohlstandes. Mit dem Bus fuhren wir auf der N1, der wichtigen Verkehrsader zwischen Nord und Süd, durch einen 6,2 km langen modernen Autobahntunnel, der von den Japanern und Norweger gebaut, mit Hilfe amerikanischer Dollars (Wiedergutmachung?) finanziert wurde nach Hoi An. Die UNESCO hat Hoi An zum Weltkulturerbe erklärt, da es noch über 800 Baudenkmäler aus dem 17.-19.Jahrhundert besitzt. Hoi An wurde im Krieg nicht zerstört, da sein Hafen kaum noch Bedeutung hatte. Mit der Ankunft in Hoi An begann für uns auch wieder der Sommer: Die Sonne ließ sich blicken und es war plötzlich 27 Grad C. Wir besichtigten ein altes Kaufmannshaus, überquerten alte Brücken (u.a. die sog. Japanische Brücke) bewunderten malerische Pagoden, stöberten durch Geschäfte, kauften Souvenirs und probierten ein richtiges vietnamesisches Mittagessen mit sechs verschiedenen Gängen.

In der Fußgängerzone reihten sich Geschäfte an Geschäfte und man konnte die Tendenz hin zur Touristenstadt à la Rüdesheim erkennen. Schade! Der Besuch einer Seidenfabrik veranschaulichte uns die Herstellung der Seide von der Raupe bis zum Kleidungsstück bzw. Wandbild. Mit einem kleinen Boot fuhren wir dann auf dem Thu Bon zu einem Töpferdorf, in dem die Tonwaren für den Souvenirkauf in Hoi An hergestellt werden. Sehr einfach, aber handwerklich und künstlerisch perfekt. Mit dem Bus gings zurück nach Na Dang mit kurzem Stopp in einer Skulpturen- Fabrik mit riesigen Marmorvasen, Buddha Statuen und Marmortischen und -bänken ( fürs Handgepäck?! ) Auch am berühmten Strand von Da Nang, der den Amerikanern im Krieg auch als Erholungsort diente, gab es einen Fotostopp. Wir erreichten unser Schiff abends, kurz vorm Auslaufen, voll von Eindrücken, glücklich und sehr müde von der Tour. Es ging weiter zum nächsten Stopp: Nha Trang

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Sonntag, 16. März 2014

Nha Trang

 

Wir erreichten Nha Trang gegen 14.00 Uhr. Diese Uhrzeit ist für die Kreuzfahrer sehr günstig. Man kann auf dem Schiff noch das Mittagessen „mitnehmen“ und muss nicht draußen essen und bezahlen, da man ja eine Reise all inklusiv gebucht hat! (Ich hoffe, ihr versteht meine Ironie!).

Wir hatten einen Ausflug: Alltagsleben und vietnamesische Spezialitäten gebucht.

Um 14.30 Uhr starteten wir in Richtung Hinterland. Die Fahrt durch Nha Trang zeigte uns ein wenig die Stadt , die den Beinamen „Nizza Asiens“ verdient. Eine wunderschöne Meeresbucht, ein herrlicher Strand mit einer sehr schönen Strandpromenade (die abends voller Bummler, Musik, Essensstände usw. ist), eine kilometerlange Strand- straße mit unzählbaren Hotels der Kategorien 3 bis 5 (alle Nobelnamen sind vertreten) und eine sehr schöne Vegetation. Hier könnte man Ferien machen! Urs und ich reden übrigens nach dieser Zeit auf dem Schiff nur noch „von Ferien machen“ . Die Arbeit ist effektiv nicht mehr präsent. Ich bin gespannt, wenn wir wieder nach Europa kommen, ob  das so bleiben wird?! Der Bus brachte uns zunächst zu Gemüsebauern. Unser Führer erklärte uns einige spezielle Gemüsesorten (die Namen konnte ich mir nicht merken), Gewürze und Anbaumöglichkeiten. Dann gingen wir zu einem Reisfeld. Im Süden Vietnams gibt es drei Ernten im Jahr und der Reisüberschuss wird in viele Länder Asiens exportiert. Die Arbeit vom Setzen der Pflanze bis zur Ernte ist sehr hart (alle Arbeiten erfolgen in gebückter Haltung!). Bis jetzt erfolgt diese Arbeit noch mit der Hand, nur 30% der Ernte wird maschinell geerntet. Weiter ging’s mit dem Bus in ein kleines Dorf, in dem wir bei einer vietnamesischen Großfamilie im Garten ein Essen zu bereiteten. Das war zunächst etwas chaotisch, da wir im Gegensatz zu den Vietnamesen meist nicht gewöhnt sind gemeinsam in einer unbekannten Gruppe zusammenzuarbeiten. Parallelen zu meinem früheren Leben drängen sich auf!! Letztendlich hat es mit vietnamesischer Unterstützung doch geklappt! Wir bereiteten Frühlingsrollen, ein Gericht mit Fisch und Reis und vietnamesische Reismehl-Pfannkuchen zu und verspeisten alles im Anschluss. Da das Fischrezept, köstlich schmeckte und keinen großen Aufwand benötigt , schreibe ich es hier auf. Der Fisch kann auch durch Fleisch ersetzt werden. Probiert es doch mal. Es schmeckt wirklich gut!

Fisch/Fleisch in Karamellsauce

Zutaten : 500 gr. Fisch oder Hähnchenbrust (in Würfeln oder kleinen Streifen geschnitten, mit 1 Löffel Zucker, 1 Teelöffel schwarzen Pfeffer, 1 Teelöffel Salz, 2 Löffel Fischsauce einige Minuten marinieren), Fischsauce (es geht auch Sojasauce, Fischsauce bekommt man bei uns auch überall in größeren Lebensmittelgeschäften, steht immer bei der Sojasauce), Zwiebelwürfelchen, 1 Knoblauchzehe klein geschnitten, Zucker, Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

In die Pfanne gießt man etwas Öl und gibt 1 Esslöffel Zucker dazu. Man wartet bis der Zucker gelb/hellbraun wird. Dann gibt man die Zwiebelwürfel (Menge nach Geschmack) und den Knoblauch dazu, etwas anbräunen lassen. Fisch/Fleischwürfel hinzufügen, anbraten lassen, dann gießt man etwas Wasser hinzu und lässt das Ganze ungefähr 10-15 Minuten köcheln (öfters mal umrühren). Vor dem Herausnehmen nach Geschmack nachwürzen. Fertig! Dazu gibt es Reis!

Nach dem Essen spazierten wir noch etwas im Dorf herum zwischen Gärten und kleinen Häusern, gingen zum Bus und erreichten unser Schiff gerade vor dem Auslaufen: Richtung Ho-Chi-Minh Stadt (Saigon)!

Wenn ihr da mal hinfahren wollt, der Koch hat noch hunderte von Rezepten: Hier die Adresse des Kochs:

Viet Garden

14 Vinh Diem Thuong

Vinh Hiep, Nha Trang

Viet Nam

Mail: vietnam4u@yahoo.com

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Montag, 17.März 2014

Ho-Chi-Minh Stadt/Saigon

Als wir am Morgen das südchinesische Meer verließen und in den breiten Saigon-Fluss einbogen, glaubten wir in einer Schiffs-Rush-hour zu sein. Hunderte von Lastkähnen, Containerschiffen, Fischerboote und -bötchen, Passagierschiffe usw. kamen uns entgegen oder fuhren die gleiche Richtung. Für unseren Kapitän war es sicherlich ein gewaltiges Stück Nervenarbeit die Columbus in diesem Wirrwarr hindurch zu lotsen. Akustisch merkte man dies, da, was sonst nie geschah, die Schiffs“hupe“ des Öfteren ertönte. Ohne Zwischenfälle (manche Passagiergäste dachten: schade) legten wir pünktlich um 14.00Uhr an der Pier in Saigon/Ho-Chi-Minh-Stadt bei nun 34  Grad C an. Nach der Wiedervereinigung Vietnams wurde Saigon, das seinen Namen vom ehemaligen Kolonialherr Frankreich bekommen hatte, in Ho-Chi-Minh-Stadt (HCMS) umbenannt. HCMS besitzt den  wichtigsten Hafen und ist die größte Stadt des Landes mit ungefähr 7 Millionen Einwohnern. Der erste Eindruck für uns war die erdrückende Hitze mit der hohen Luftfeuchtigkeit, die uns das Atmen erschwerte.  Nach der Freigabe des Schiffes durch die Behörden nahmen wir uns ein Taxi in die Innenstadt und flanierten in den großen Boulevardstrassen. Ich habe dieses Wort gewählt, weil uns die Innenstadt sofort an die Innenstädte größerer französischer Städte erinnerte. Der ehemalige Kolonialherr hat seine Spuren sehr deutlich hinterlassen! Straßen- Anlagen, die Architektur der großen Gebäude, die Restaurants oder die Cafés spiegelten „la grande nation“ wieder. Auf der anderen Seite zeigte aber Asien sehr deutlich sein Gesicht: Die hunderte besser tausende von Mopedfahrer (übrigens jeglichen Alters und Geschlechts), das Angebot der Waren, die großen Unterschiede zwischen Luxus und Armut, die Allpräsenz der Polizei/Sicherheitsleuten, der quirlige Wirrwarr in den Nebenstraßen und vor allem das unglaubliche Durcheinander der elektrischen Leitungen, die alle aufs Geratewohl überirdisch verlegt sind, zeigten uns die besondere Eigenart des Landes. Aber auch die Menschen erschienen uns anders als sie uns in den anderen Ländern begegneten. Härter, unnahbarer, geschäftsmäßig freundlich, fast nie lächelnd und sehr materialistisch, fast „geldgierig“. Eine freundliche Unterhaltung, so wie wir sie mit den Menschen in den anderen Ländern führten (auch in China), war nicht möglich. Als es dunkel wurde, fuhren wir mit dem Aufzug in den 49. Stock eines Wolkenkratzers „Skydeck“ und konnten die prachtvolle nächtliche Skyline von HCMS bestaunen. Am nächsten Tag wollten wir zum Mekongdelta, das ungefähr 60km von HCMS entfernt ist.

 

Dienstag, 18.03.2014

Fahrt durch Mekongdelta

 

Heute hatten wir uns vorgenommen, eine vom Schiff organisierte Fahrt ins Mekong Delta zu unternehmen. Wir wurden mit einem Bus vom Schiff abgeholt (es waren vier Busse gebucht, eigentlich das, was wir nicht mehr machen wollten, aber der organisatorische Aufwand wäre für uns für den einen Tag allein zu groß gewesen) und fuhren ungefähr 1,5 Stunden zu einem kleinen Ort am Mekong Delta um dort auf ein Boot umzusteigen. Während der Fahrt gab uns ein vietnamesischer Führer auf deutsch Informationen über Land und Leute. Aber ich muss gestehen, da sein vietnamesischer Akzent sehr deutlich war, seine Deutschkenntnisse beschränkt, habe ich bald nicht mehr zugehört und bin eingeschlafen. Die Bootsfahrt gestaltete sich sehr angenehm, da ein frischer Fahrwind wehte, der die drückende Hitze milderte. Wir machten an einer kleinen Insel im Delta fest, stiegen aus und wanderten zu einem kleinen Dorf, in dem Bonbons aus Kokosmilch hergestellt werden. Natürlich alles in Handarbeit. Wir probierten und kauften: Sicherlich bringen wir sie mit und ihr könnt sie probieren. Wir wanderten durch einen tropischen Wald weiter bis zur Dorfmitte, wo uns kleine Pferdewagen erwarteten. Zu viert stiegen wir ein und ab „ging die Post“ über kleine holprige Straßen in Richtung Meer. Uns taten die mageren kleinen Pferdchen leid, die oftmals europäische Schwergewichte transportieren mussten. Unangenehm empfanden wir die Lenker der Pferdewagen, die von uns sehr deutlich Trinkgeld in Form von US-Dollar forderten. Wir stiegen wieder in unser Boot und fuhren den breiten, braunen Mekong flussaufwärts. Der Schiffsverkehr auf dem Fluss ist groß , aber leider gibt es die traditionellen Segelboote mit den Drachensegeln nicht mehr. Immer mehr und grösser werden die Fischzuchtbereiche im Delta. Wir sahen große Tilapia- und Pengasius -Zuchtbecken. Wir erinnerten uns, dass diese vor einiger Zeit in die Schlagzeilen kamen, da die Fischnahrung mit sehr vielen unterschiedlichen Medikamenten versehen wurde. Unserer Guide konnte uns dazu keine Auskunft geben. Nach einer weiteren ½ Stunde Fahrt auf dem Mekong steuerten wir eine 2. Insel an, auf der wir ein kleines Unternehmen mit Bienenzucht besuchten. Wir tranken gesüßten Tee und probierten die berühmte „Gelee royal“, die natürlich zu einer Verjüngung führt, speziell bei Frauen! Ein weiteres Highlight war der Besuch einer Obst Farm, wo wir verschieden exotische Früchte probieren konnten: Anans, die Jack Frucht, Papaya, Mangos, kleine Bananen, Drachenfrüchte und Longans. Unterhalten wurden wir von einer kleinen Musikgruppe mit traditionellen Liedern. Wir wanderten wieder durch einen kleinen dichtbewachsenen Wald und stießen auf ein Netz von kleinen Flussläufen, was uns sehr an die „Spreewaldidylle“ bei Berlin erinnerte: Nur hier mit anderer Vegetation. Wie im Spreewald stiegen wir auf kleine Bötchen und wurden von zwei Guides durch die engen „Wasserstraßen“ gerudert, gestoßen. Es war sehr idyllisch, aber was uns auch hier sehr störte, war schon bald nach Beginn der Partie das deutliche Fordern nach Trinkgeld in Form von US-Dollars. Über einen kleinen Steg erreichten wir unser großes Boot. Dieses überquerte in schneller Fahrt den Mekong und brachte uns zum Bus. Der Bus wiederum brachte uns zu einem Mittagessen in ein sehr schönes Gartenrestaurant, wo wir ein traditionelles vietnamesisches Mittagessen einnahmen. Das Essen war sehr gut, obwohl die Organisation etwas aus dem Ruder lief: Aber was macht das schon, wenn man in einem wunderschönen Garten mit Lotusblumen, Seerosen und Bougainvilleas sitzt. Die Rückfahrt erfolgte über eine neue Autobahn, auf die die Vietnamesen sehr stolz sind. Das interpretierten wir aus den langen Erklärungen und Informationen des Guides. Wir erreichten unserer Schiff am Abend und beschlossen, das Abendessen in der Stadt einzunehmen. Wir fanden ein Restaurant in der Nähe der Schiffsanlegestelle. Das Essen war sehr gut, aber auch hier hatten wir mit den Menschen keinen persönlichen Kontakt. Hinzu kam, dass ein Kindergeburtstag im ganz großen Stil mit Buffet, Orchester und Animation gefeiert wurde. Wir hatten dies zu spät erkannt und so beeilten wir uns mit dem Essen schnell fertig zu werden. Am nächsten Morgen wollten wir dann noch einen Streifzug durch die Stadt machen.

 

19. März 2014-03-20

Ho-Chi-Minh-Stadt

Aus dem Streifzug durch die Stadt wurde nichts. Am Morgen stand ich mit Schwindel und komischem Gefühl in der Magengegend auf. Als wir nach dem Frühstück auf dem Weg zur Stadt waren, mussten wir umkehren: Mir wurde schwarz vor den Augen und ich hatte Angst umzufallen. Wir gingen zurück und ich verbrachte den Tag in der Kabine im Bett. Abends ging ich zum Arzt, der mir Medikamente gab und heute bin ich wieder fit!

 

Fazit

Auf Vietnam waren wir beide sehr neugierig. Auf der einen Seite hat uns die Vielfältigkeit und Schönheit der Landschaften begeistert. Auch bewunderten wir die Emsigkeit und den Fortschritt dieses Landes. Auf der anderen Seite waren wir im Vergleich mit den anderen Länder, die wir erlebten, von der Mentalität der Menschen enttäuscht. Aber vielleicht hatten wir einfach nur Pech und trafen nicht die richtigen!

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Ein Kommentar zu 11. Vietnam

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