Hart, aber ohne Probleme!
Der Abflug von Paris am 18.01.2014 11.30 Uhr ging etwas problemloser als die Ankunft. Die Organisation am Flughafen präsentierte sich als „pleine de spontalité“, aber irgendwie funktionnierte im Endeffekt alles. An Bord trafen wir dann zum ersten Mal die „Gauguin“ Frauen von Tahiti als Stewardessen: Schön, elegant und liebenswürdig. Meine Bitte um eine große Flasche Minérale quittierte unsere Stewardessen mit einem Augenzwinkern: „Un grand problème, mais je vous l’apporte, mais ne racontez pas qu’ on se connaît!“ Der Flieger erreichte sehr schnell 11000 m und so flogen wir 12 Stunden über Glasgow, Island, Grönland, die Hudson Bay und den Yellow Stone Nationalpark sehr ruhig ohne Turbulenzen , unterbrochen von zwei sehr guten Menüs, begleitet von Tahiti-Musik und Filmen (z.B. The Bounty) Los Angeles entgegen. Dann kam der Hammer: The US Custom and Border Controll. Obwohl wir nicht in die USA einwandern wollten (nur passieren), mussten wir das Gesamtprogramm „Einwanderung“ absolvieren. Übrigens auch alle Crew-Mitglieder der verschiedenen Fluggesellschaften müssen dies über sich ergehen lassen. Vor den Schaltern eine riesige Menschenmenge, wir standen gut eine Stunde an.
Das Procedere:
- Man wird aufgefordert an den Schalter zu kommen
- Man legt die 4 Finger der rechten Hand auf den Scanner
- Man legt den Daumen der rechten Hand auf den Scanner
- Man legt die Finger der linken Hand auf den Scanner
- Man legt den Daumen der linken Hand auf den Scanner
Das geschieht nach den Anweisungen des Officiers, wehe man versteht ihn nicht!
- Man zieht seine Brille aus und es wird eine Direktaufnahme des Gesichtes gemacht.
- Fertig ? Aber nein doch
- Ein wenig weiter werden Boardingkarte und Flugtickets überprüft. Fertig? Aber nein doch
- Nun kommt der security check: Schuhe ausziehen, Laptops etc aus dem Handback nehmen, Körper und Gepäckscanning… wehe es surrt, dann beginnt eine größere Untersuchung. Einer älteren Dame unserer Gruppe ist es passiert, sie weinte am Ende! Fertig? Aber nein doch
10. Man muss doch nochmals sich vor Betreten des Flugzeugs (Übrigens das gleiche wie zuvor, es wurde nur neu betankt und geputzt, gleiche Sitzplätze etc) ausweisen!!!!!
Der Weiterflug nach Tahiti dauerte nochmals eine Ewigkeit, verlief aber in der gleichen Weise wie oben. Die ganze Zeit flogen wir mit der Sonne, es war wunderschön, als der Flieger dann aber auf dem Pazifik nach Süden drehte ,erlebten wir einen herrlichen Sonnenuntergang und es wurde auch sofort finster. Nun erst bemerkten wir unsere Müdigkeit und der Flug wurde wirklich anstrengend!
Ganz anders als in Los Angeles war der Empfang in Papeete: Eine Tahitianerin tanzte zur einheimischen Musik, die „Einwanderung“ ging schnell und reibungslos vor sich und beim Verlassen des Flughafengebäudes bekamen wir zur Begrüßung einen Blütenkranz und eine Flasche Mineralwasser überreicht. Wie kam man doch mit Kleinigkeiten das Miteinander schöner, angenehmer gestalten: auch mit Beachtung der „security“.
Mit einem Bus erreichten wir die Columbus2: Es war 0.30 Uhr Sonntag, 19.Januar 2014.
(Übrigens bin ich gerade am Schiffspool, genieße die Sonne, die Wärme Tahitis und das „dolce far niente………“)
Hallo Frau Holzer, Hallo Herr Reinhard,
ich freue mich sehr dass Sie gut in der Südsee angekommen sind. Amerika ist halt ziemlich speziell. Ich habe schon eine Gute Nachricht: Die Pässe sind zurück und gehen zu Hapag nach Hamburg. Viele Grüße und Viel Spass aus I-O
Lieber Herr Dietrich,
vielen Dank fuer die Mail: Wir vermissen hier die Gaenge zu Ihrem Buero! Wir sind im Augenblick auf Fidschi in einem Internetcafe, da das Internet auf dem Schiff sehr schwerfaellig und teuer ist. Hier koennen wir unsere Mails beantworten! Nochmals vielen Dank fuer Ihre kompetente Organisation unserer Reise, die bis jetzt (auch wenn die Zukunft nur Schwierigkeiten bringen wuerde) ein voller Erfolg!
Alles gute und viele Gruesse auch an Ihr Team
Margret Holzer und Urs Reinhard
Zur Abwechslung zum Pauken tut es schon gut, das hier nur zu Lesen!
Auch wenn es erst der Start des Und benteuers ist, wünsche ich Ihnen eine wunderschöne gemeinsame Zeit! Und freue mich schon auf die Fotos 🙂
Hallo Sarah,
ich kann Dir leider jetzt erst danken fuer die lieben Mails. Das Internet auf dem Schiff ist aeusserst schwerfaellig und teuer. Nun sitzen wir auf den Fidschiinseln im Internetcafe und wir noch ein wenig Zeit haben bis zum Ablegen des Schiffes. Fuer Deine Pruefung druecke ich Dir die Daumen, das wird schon gutgehen!
Liebe Gruesse
M.Holzer
Sälü ihr Beiden
Haben schon so gelacht über eure Reiseabenteuer. Genauso soll es doch sein, wenn sich dann hoffentlich immer alles zum Guten wendet und das «dolce far niente», die Südsee und nette Begegnungen locken. Geniesst die ersten Tage auf See mit hoffentlich erträglichem Seegang….
Herzlich aus dem sehr trüben Küssnacht, Daniela und Hansjörg
Liebe Daniela
Danke fuer deinen lieben Kommentar. Das I-Net auf dem Schiff ist sehr langsam und teuer. Wir sind auf den Fiji Inseln gelandet und sitzen in einem I-Net Cafe. Heute ist es extrem feucht, wir sind froh in einem kuehlen Plaetzchen zu sitzen. Liebe Gruesse an euch beide
Meggie und Urs