24.10.-25.10.2021
Auf See mit Kurs auf Santa Cruz / Teneriffa
Der Sonntag war der letzte Tag auf der Hanseatic. Wir begaben uns zum letzten Mal zu einem Recap, bei dem unsere Experten zurück auf die Reise schauten und sich von uns verabschiedeten. Nach dem Mittagessen verzogen wir uns in unsere Kabine zum Kofferpacken. Schade, es geschieht immer wieder mit einem gewissen Wehmutsgefühl: Morgen um diese Zeit werden wir im Flieger Richtung Zürich sitzen, schade den Atlantik verlassen zu müssen.
Der Abend stand ganz im Zeichen einer Filmpräsentation über die Reise und dem Farewell Cocktail. Kapitän Obrist verabschiedete sich auch im Namen der gesamten Besatzung und zog noch das Gewinnerlos zum Gewinn der Seekarte dieser Reise. In den vergangenen Tagen konnte man Lose kaufen, deren Gewinn als Trinkgeld an die gesamte Besatzung ging, also auch an die Mitglieder, die man als Gast nicht sieht: Reinigungspersonal, Küche, Wäscherei, Maschinenraum etc.
Nach einem kleinen Gute-Nacht-Gläschen verzogen wir uns in unsere Kabine, stellten unsere Koffer vor die Kabinentür (sie wurden bei Eintreffen in Teneriffa von der Crew zum Terminel gebracht und schliefen das letzte Mal in unserer Kabine 512.
Laut Logbuch hatten wir von Ponta Delgata bis Santa Cruz de Teneriffa 1613 Seemeilen, das sind 2987 km auf der Hanseatic verbracht! Kaum vorstellbar!
Um 6.00 Uhr morgens am nächsten Tag erreichte die Hanseatic Santa Cruz de Teneriffa. Wir frühstückten, bezahlten unsere Bordrechnung und warteten auf den Aufruf unserer Farbgruppe, um das Schiff zu verlassen.
Kurz vor dem Einstieg in den Bus fragte ich nach, wo denn unsere Pässe seien. Man hatte uns am Vortag mitgeteilt, wir bekämen sie vor dem Einstieg in den Bus! Die Dame verneinte dies, wir hätten sie selbst am Vortag an der Rezeption abholen sollen. Also eine kleine/große Aufregung bis die Pässe von einem Crewmitglied zum Bus gebracht wurden!
Dann ging es aber schnell ohne Probleme zum Flughafen, ohne Probleme verlief das Einchecken und auch der Flug mit Edelweiss war sehr angenehm.Wir wurden ununterbrochen „gefüttert“!

Nach vier Stunden Flug landeten wir in Zürich und machten uns auf viel Bürokratie bei der Einreise gefasst. Aber nichts: Kein Grenzschutz und kein Zoll war in Sichtweite.
Vom Flughafen nahmen wir einen Zug nach Hause. Abends um 20.00 Uhr standen wir wieder vor unserer Haustüre.