17.-18.04.2018 Linienflug Frankfurt-Amsterdam-Lima
Unser Start nach Südamerika
Dieses Mal haben wir es ganz gemütlich angegangen. Unsere Koffer waren schon drei Tage zuvor gepackt, das Haus wurde gestern schon für die Ferien “präpariert”, wir beide hatten gestern noch einen gemütlichen Abend und sind früh schlafen gegangen. Unser Freund kam uns heute Morgen mit seinem Auto abholen und brachte uns zum Zug nach Thun. Zum Abschied bewunderten wir noch einmal bei wunderschönem Wetter die schneebedeckten Berge:
Salut bis Ende Mai!
Die Zugfahrt war angenehm, auch das Kofferschleppen erfolgte ohne Probleme. Kurz nach vier kamen wir am Frankfurter Flughafen an, die Shuttlebushaltestelle zum Hotel war schnell gefunden, aber von einem Bus keine Spur, wir warteten, warteten, endlich nach 40 Minuten kam er, der Bus. Er brachte uns zum Hotel, es dauerte, dauerte beim Einschecken….Am Abend durchforsteten wir das Hotelviertel Frankfurter Flughafen. Baustelle an Baustelle, anonym, kalt(trotz des schönen Wetters) und ohne Atmosphäre. In einem Hotel fanden wir ein kleines Tapasrestaurant zum Abendessen. Dann ging es zurück zu unserem Hotel, wir ruhten uns aus , um morgen um 5.00 Uhr zum Flughafen zu fahren. Auf nach Peru über Amsterdam!
Die Nacht war nicht angenehm: Eine surrende Klimaanlage liess mich die ganze Nacht fast kein Auge zumachen (trotz Stöpsel), das Hotel vergass uns um 4.00 Uhr zu wecken, der Busfahrer des Shuttles war mürrisch, aber nachdem er alle umliegende Hotels abgeklappert hatte, trafen wir noch rechtzeitig im Terminal 2 ein. Urs und ich wunderten uns, wieviele Leute schon morgens um 6.00 Uhr unterwegs sind. Der Terminal war voll von Reisenden, Hektik, Lärm und Gedränge. Auch wunderten wir uns über seinen schlechten Zustand : „Drittwelt-Ausstattung“!
Der Flug nach Amsterdam ging problemlos über die Bühne und wir konnten nach der Landung in Schiphol in Ruhe frühstücken. In Frankfurt war dies mangels Restaurant, Bistrot im Terminal 2 nicht möglich. Welch ein Unterschied zu Frankfurt: Ein Superfrühstück (bezahlbar) und eine Ruhezone mit wunderbaren Liegesesseln. Dort machten wir uns für zwei Stunden bequem bis zum Weiterflug.
Dann kam der Weiterflug: Eine ausgebuchte Maschine, eine sehr nette Crew, ein akzeptables Essen und mehrere Snacks, aber ein unendlich langer, langer Flug……..12 Stunden. Ich bewunderte die Eltern, die ihre Kinder die ganze Zeit bei Laune hielten! Filme schauen war für mich keine Option, da als Sprache nur holländisch, amerikanisches Englisch (ich habe fast nichts verstanden) und chinesisch möglich war. Wir reisten mit der Sonne und kamen um 18.00 Ortszeit in Lima an, obwohl wir um 12.30Uhr in Amsterdam gestartet waren.
Die Organisation von HapagLloyd am Flughafen war sehr gut: Nach der Immigrationprozedur (30-40 Minuten) und der Gepäckausgabe (30 Minuten) erwartete man uns in der Halle, die Gruppe (23 Personen) lernte sich kennen und ein Bus brachte uns ins Hotel. Wie kann es anders sein: Swissotel Lima! Nun waren wir also zum ersten Mal in Südamerika und wir waren so fertig: Um 4.00 Uhr aufgestanden, 12 Stunden Flug, Schlange stehen , warten etc, Um 4.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit fielen wir ins Bett, total geschafft!

