{"id":96,"date":"2013-12-09T09:19:58","date_gmt":"2013-12-09T09:19:58","guid":{"rendered":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=96"},"modified":"2014-02-25T10:48:19","modified_gmt":"2014-02-25T10:48:19","slug":"6-etappe-indonesien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=96","title":{"rendered":"6. Indonesien"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Indonesien.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-169\" alt=\"Indonesien\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Indonesien-300x61.png\" width=\"300\" height=\"61\" srcset=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Indonesien-300x61.png 300w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Indonesien.png 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Unser Programm <\/span><\/b><\/p>\n<p><b><i>Dienstag 18.Februar 2014<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Komodo<\/i><\/b><\/p>\n<p>Indonesien empfing uns heute morgen mit schweren Regen-bzw Gewitterwolken. Wir mussten fr\u00fch aufstehen, denn wir wollten in einer kleinen Exkursion die Warane von Komodo aufsp\u00fcren.\u00a0 Die Exkursionsleitung teilte uns am Vorabend mit, wir sollten auf grelle Kleidungsst\u00fccke und Parf\u00fcms verzichten, da diese die Warane aggressiv machen w\u00fcrden. Auch gab man uns strenge Verhaltensregeln mit auf den Weg: Die Gruppe solle immer eng beieinander bleiben und wenig Ger\u00e4usche machen. Auch das Hin- und Herschwenken von Gegenst\u00e4nden sollte unterbleiben. Nachdem das Schiff auf Reede vor Komodo war, wir mit den Tendern die Insel erreichten, verschwanden die Regenwolken und eine erdr\u00fcckende Schw\u00fcle lastete auf uns. Mit \u00fcber 95% Luftfeuchtigkeit und bei fast 30 Grad Hitze schon um 8.00 Uhr qu\u00e4lten wir uns durch den Urwald. Wir waren in Gruppen von je 20 Personen eingeteilt: ein Ranger vorne, einer in der Mitte und einer am Ende der Gruppe. Die Ranger machten uns auf Besonderheiten der Vegetation (Heilkr\u00e4uter und Baumfr\u00fcchte) und der Tierwelt (V\u00f6gel, Schlangen und Insekten) aufmerksam und erz\u00e4hlten uns vom Leben der Warane. Nach ungef\u00e4hr 90 min\u00fctigem Marsch kamen wir zu einer kleinen Lichtung und erblickten sechs Warane, die sich in der Sonne aufw\u00e4rmten. Riesige Echsen, vergleichbar den Drachen im M\u00e4rchen, pr\u00e4sentierten sich uns. In geb\u00fchrendem Abstand beobachteten wir sie. Es wurde fotografiert, jede Bewegung kommentiert und analysiert. Nach ungef\u00e4hr einer halben Stunde marschierten wir weiter in Richtung Strand. Dort gab es noch frische Kokosmilch und kleine Verkaufsst\u00e4nde. Urs und ich schlenderten noch etwas den Strand entlang in der Hoffnung auf ein wenig Wind, jedoch vergebens. Mit dem n\u00e4chsten Tender kehrten wir auf die Columbus zur\u00fcck, die auch bald schon um 12.30 Uhr den Anker lichtete. Morgen sind wir in Bali!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-427\" alt=\"1\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/1.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-426\" alt=\"3\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/3.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-425\" alt=\"2\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/2.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-424\" alt=\"4\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/4.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a><\/p>\n<p><em><strong>19.02.2014: Benoa\/Bali<\/strong><\/em><\/p>\n<p><b><i>Mittwoch, 19.Februar 2014<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Bali<\/i><\/b><\/p>\n<p>Bali, eine der \u00fcber 13000 Inseln Indonesiens, gilt als eine der zauberhaftesten Inseln Asiens. Wir legten morgens um 8.00 Uhr an der Pier an und wurden von einer malerischen Tanzgruppe mit Orchester auf balinesische Art begr\u00fc\u00dft. Dieser freundliche Empfang zog sich wie ein roter Faden \u00fcber den Tag, unseren Ausflug und das Verlassen des Hafens am Abend. Das Wetter, schw\u00fcl und hei\u00df, schien uns gutgewillt und so buchten wir eine Landschaftsfahrt durch das farbenfrohe Bali. Beim Geldwechseln im Cruise Terminal staunten wir nicht schlecht: 1 Euro sind 16.000 Indonesische Rupien. Soviel Geld hatten wir noch nie im Portemonnaie: Nur 50 000er, 20 000er&#8230;! Unser Ausflugsbus mit ungef\u00e4hr 16 Kreuzfahrer und einem einheimischen Guide, der sehr gut deutsch sprach (er war nie in Deutschland und hat sich alles selbst beigebracht!) machte sich auf den Weg von Benoa Port nach\u00a0 Sanur, einem Touristenort zum Besuch eines balinesischen Theaters. Der Barong-Tanz ist ein traditionelles Theater, indem das Gute immer wieder mit dem B\u00f6sen k\u00e4mpft und es keinen Sieger gibt, da Gut und B\u00f6s immer nebeneinander existieren. Beeindruckend sind vor allem die Kost\u00fcme und die grazilen Bewegungen der T\u00e4nzerinnen. Die artistischen Bewegungen werden von Musik untermalt, die durch verschiedene Rhythmen die Dramatik ank\u00fcndigt bzw unterstreicht.<\/p>\n<p>Am Ende gab es einen kr\u00e4ftigen Applaus, der meiner Meinung nach vor allem den h\u00fcbschen T\u00e4nzerinnen galt! Es ging weiter in Richtung Gunung Kawi, einer Tempelanlage aus dem 11.Jahrhundert. Die Fahrt f\u00fchrte durch kleine Orte, in den eine Schnitzerei neben der anderen ihre Werke an der Stra\u00dfe pr\u00e4sentierte. Ich w\u00e4re gerne ausgestiegen, h\u00e4tte gerne gest\u00f6bert und vielleicht einen Container mit M\u00f6beln und Schnitzarbeiten gef\u00fcllt. Unser F\u00fchrer f\u00fcllte die Zeit mit Informationen \u00fcber das Leben in Bali. Unser Bus hatte ein Durchschnittsalter von 60+. Wie der Guide auf das Thema Familienplanung und Verh\u00fctungsm\u00f6glichkeiten auf Bali bei dieser Zuh\u00f6rerschaft kam, ist f\u00fcr Urs und mich r\u00e4tselhaft. Aber alle h\u00f6rten ernsthaft zu (noch verwunderlicher!). Vielleicht fragten sie sich, ob sie in der Vergangenheit etwas falsch gemacht hatten!<\/p>\n<p>Wir fuhren an malerischen Reisfeldern vorbei, sahen unz\u00e4hlige kleine und gr\u00f6\u00dfere Tempeln und bewunderten die \u00fcppige Vegetation. Gunung Kawi befindet sich in einer Schlucht, die von einem Regenwald umgeben ist. Sie ist wunderbar angelegt und gepflegt und soll nach Hindu-Glauben heilige Quellen zur Reinigung besitzen. Leider hatten wir nur einen kurzen Aufenthalt, denn wir mussten weiter nach Norden in die Berge zum noch aktiven Vulkan Gunung Batur und dem Batur See. Aber wie so oft in den Tropen: Ein starkes Gewitter mit einem tropischen Regen lie\u00df den Berg und den See im dichten Nebel verschwinden. Wir sahen nur alles grau in grau! Das vorz\u00fcgliche Mittagessen (ein balinesisches Buffet) tr\u00f6stete \u00fcber den Verlust hinweg und so machten wir uns zur letzten Etappe ,einem Vogelpark, auf den Weg. Das Wetter hatte sich gebessert und unsere Kleider waren bei Ankunft im Park von der Klimaanlage des Busses fast trocken.<\/p>\n<p>Kaum waren wir 10 Minuten im Park, holte uns das Gewitter wieder ein und es sch\u00fcttete wie aus K\u00fcbeln. Die wundersch\u00f6nen Papageien und Flamingos sahen uns nur aus der Ferne und wir st\u00fcrmten wieder in den trockenen Bus um zum Schiff zu fahren! Schade, aber so ist halt die Natur. Vielleicht war es f\u00fcr uns auch ein Hinweis nochmals nach Bali zu kommen, nicht in der Regenzeit, nicht nach Kuta (dem Ballermann f\u00fcr die Australier), sondern im Mai, Juni in die Inselmitte! Trotz des Regens war es ein sehr sch\u00f6ner Ausflug, an den wir uns sicherlich noch lange erinnern werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-431\" alt=\"9\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/9.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-432\" alt=\"10\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/10.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-433\" alt=\"11\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/11.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-434\" alt=\"7\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/7.jpg\" width=\"160\" height=\"240\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-435\" alt=\"8\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/8.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-436\" alt=\"5\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-437\" alt=\"6\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/6.jpg\" width=\"160\" height=\"240\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/31.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-438\" alt=\"3\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/31.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/41.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-439\" alt=\"4\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/41.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-440\" alt=\"1\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/12.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/21.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-441\" alt=\"2\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/21.jpg\" width=\"160\" height=\"240\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Freitag, 21.Februar 2014<br \/>\n<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Semarang, Java<br \/>\n<\/i><\/b><\/p>\n<p>Unser Schiff durchfuhr die Meerespassage von Bali nach Java wie auf einem ruhigen See, ohne jegliches Wellensch\u00e4umchen oder eine Wellenbewegung. Beim Aufstehen und Blick durchs Fenster glaubte ich, wir fahren auf einer tr\u00e4gen \u00d6lfl\u00fcssigkeit. Im Unterschied zu den fr\u00fcheren Passagen tauchten auch unz\u00e4hlige kleine Fischerbote und einzelne Transportschiffe auf. Damit hielt die \u201eZivilisation\u201c auch Einzug: Zum ersten Mal seit Papeete erblickten wir Plastikt\u00fcten und anderen Abfall neben der Bugwelle unseres Schiffes, aber keine Fische! Heute mussten wir fr\u00fch aus den Federn, 6.30 Uhr fr\u00fchst\u00fccken und 7.15 Uhr das Schiff verlassen, das gegen 6.30 Uhr an der Pier festmachte. Wie in Bali wurden wir auch hier von einer Tanzgruppe willkommen gehei\u00dfen. Im Unterschied zu Bali bestand sie nur aus h\u00fcbschen jungen M\u00e4nnern. Java ist zu 90 % muslimisch! F\u00fcr die Show hatten wir leider keine Zeit, da die Busse schon warteten. Zu unserer \u00dcberraschung warteten nicht nur die Busse, sondern auch eine Eskorte der Polizei. Zwei Polizeiautos mit sehr attraktiven Polizisten und Polizistinnen in sch\u00f6nen Uniformen. Und ab ging\u2019s. Ein Polizeiauto fuhr mit Sirene und Blaulicht vor, machte den Weg frei, drei Busse folgten, dann kam wieder ein Polizeiauto mit Sirene und Blaulicht und wieder drei Busse! Es war eine halsbrecherische Fahrt, manchmal auf der richtigen Stra\u00dfenseite, manchmal wurde der Normalverkehr an die Stra\u00dfenseite gedr\u00e4ngt und wir fuhren in der Stra\u00dfen Mitte \u00fcber die Leitlinie, manchmal auf der Seite des Gegenverkehrs. Urs kommentierte: Nur zweimal hast du diese Chance, als Vip oder Strafgefangener! Uns beiden war die Fahrt peinlich, da wir an die anderen Verkehrsteilnehmer dachten, die zur Arbeit fuhren und wegen ein paar Kreuzfahrer an die Seite gedr\u00e4ngt wurden. Die einzige kleine Entschuldigung w\u00e4re, dass wir ohne diese Eskorte es zeitlich nie zur Tempelanlage und am gleichen Tag wieder zur\u00fcck geschafft h\u00e4tten (was wir erst am Abend feststellen konnten). Die Leistung der Polizeieskorte, der Busschauffeure kann man bei diesem Verkehr (Autos, Pickups, LkWs und tausende von Mopeds, Fahrr\u00e4dern, Fu\u00dfg\u00e4nger, Tiere&#8230;..) nicht genug bewundern. Als wir abends wieder gesund und munter (der eine und andere mit etwas Bl\u00e4sse im Gesicht) im Schiffsterminal ankamen, bedankten die meisten sich pers\u00f6nlich und aus ganzem Herzen bei den Polizisten. Diese strahlten \u00fcbers ganze Gesicht und winkten uns ganz herzlich zum Abschied (nur das K\u00fcsschen hat noch gefehlt!) Der Busschauffeur bekam ein gutes Trinkgeld: Er war der Held des Tages!<\/p>\n<p>Wohin ging\u2019s eigentlich? Wir fuhren von der Anliegerstelle dem Hafen von Semarang zu der Tempelanlage Borobudur, einem Buddha Tempel aus dem 11.Jahrhundert, UNESCO Weltkulturerbe, quer \u00fcber die Insel. Diese Fahrt zeigte uns ein wenig von dem Leben auf Java, der bev\u00f6lkerungsreichsten Insel Indonesiens. Von den 240 Millionen Einwohner wohnen 120 Millionen auf Java: W\u00e4hrend wir eine Bev\u00f6lkerungsdichte von ungef\u00e4hr 300 Einwohner pro Km<sup>2 <\/sup>haben, leben auf Java \u00fcber 1000\/km<sup>2 <\/sup>. Wir sahen die kleinen D\u00f6rfer mit der \u00fcppigen Vegetation, die m\u00fchselige Arbeit in den Reisfeldern, das unterschiedliche malerische Gr\u00fcn der W\u00e4lder, Felder und \u00c4cker, der atemberaubende Verkehr, die freundlichen Menschen, die uns immer zuwinkten und anl\u00e4chelten, die Handwerksbetriebe, die ihre Arbeit am Stra\u00dfenrand mit sehr einfachen Werkzeugen durchf\u00fchrten, daneben aber die modernsten Fabrikanlagen, Moscheen, aber auch Buddha Tempeln und christliche Kirchen. Nach fast zwei Stunden Fahrt mit Kaffee\/Tee\/Pause kamen wir nach Borobudur. Zuvor bekamen wir einen Mundschutz, da vor einer Woche der Vulkan Kulit (?) ausbrach und die Asche bis nach Borobudur streute. Diese Asche hatte auch die Tempelanlage \u00fcberdeckt, so dass sie nur teilweise begehbar war, S\u00e4uberungsarbeiten waren im Gange. Die Anlage ist imposant und auf jeden Fall sehenswert. Sie gab uns auch Einblicke in den Buddhismus, der f\u00fcr uns beide bis dahin fremd war. Die Umgebung der Anlage war mit einem grauen vulkanischen Staubschleier bedeckt, der leider das Gr\u00fcn des Tropenwaldes verf\u00e4lschte. Das Mittagessen fand in einem wundersch\u00f6nen Gartenrestaurant mit Musik und einem vorz\u00fcglichen indonesischem Buffet statt. Wir speisten herrschaftlich bevor es zu einem traditionellen Schattenfigurentheater ging. Wir erfuhren, wie diese Figuren hergestellt werden und erlebten eine kleine Auff\u00fchrung. Dann ging es wie oben beschrieben in rasanter Fahrt im Abendverkehr zur\u00fcck zum Schiff. Es war ein erlebnisreicher, sch\u00f6ner und f\u00fcr uns beide besonders beeindruckender Tag. Am Abend sa\u00dfen wir bei sehr angenehmen Temperatur drau\u00dfen beim Abendessen und sahen , wie die Lichter von Semarang immer kleiner wurden, bis man sie schlie\u00dflich nur noch erahnen konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Fazit<\/i><\/b><\/p>\n<p>Als Urs und ich nach diesem Ausflug auf Deck 10 um 19.00 Uhr das Ablegen des Schiffs mit verfolgten, waren wir uns einig: Dies war nicht das letzte und einzige Mal, wo wir in Indonesien waren. Wir haben uns hier des \u00d6fteren gefragt, warum wir uns Europ\u00e4er so wichtig vorkommen. Indonesien mit einer so gro\u00dfen Bev\u00f6lkerung (240 Mill), mit solch einer gro\u00dfen Ausdehnung (13000 Inseln \u00fcber einen riesigen Bereich verteilt), unterschiedlichsten Religionen und Kulturen (moslemisch, hinduistisch, buddhistisch, christlich, \u00fcber 10 Sprachen) schafft es als Staat zu funktionieren. Was h\u00e4tten wir Europ\u00e4er wohl daraus gemacht?? Auch hier, wie in der S\u00fcdsee und Australien, sind wir sehr freundlichen und liebenswerten Menschen begegnet, die, wenn ich an die Reisfelder oder die Fabrikarbeit denke, ihr t\u00e4gliches Einkommen sehr hart verdienen m\u00fcssen und dabei nie b\u00f6se oder unzufrieden aussehen. Uns hat dieser Besuch ein St\u00fcck Zufriedenheit, Gelassenheit und Demut gegeben!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/91.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-443\" alt=\"9\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/91.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/101.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-444\" alt=\"10\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/101.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/51.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-445\" alt=\"5\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/51.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/61.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-446\" alt=\"6\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/61.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/71.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-447\" alt=\"7\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/71.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/81.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-448\" alt=\"8\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/81.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/22.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-449\" alt=\"2\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/22.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/32.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-450\" alt=\"3\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/32.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/42.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-451\" alt=\"4\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/42.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-452\" alt=\"1\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/13.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Programm Dienstag 18.Februar 2014 Komodo Indonesien empfing uns heute morgen mit schweren Regen-bzw Gewitterwolken. 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