{"id":40,"date":"2013-10-16T11:57:37","date_gmt":"2013-10-16T11:57:37","guid":{"rendered":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=40"},"modified":"2014-02-16T09:37:34","modified_gmt":"2014-02-16T09:37:34","slug":"6-etappe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=40","title":{"rendered":"5. Australien"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Australien3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-164\" alt=\"Australien3\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Australien3-300x128.png\" width=\"300\" height=\"128\" srcset=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Australien3-300x128.png 300w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Australien3.png 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Unser vorgesehenes Programm <\/span><\/b><br \/>\n<b><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/b><br \/>\n<!-- Eingef\u00fcgt von H. Sagawe 08.01.2014 --><br \/>\n<em><strong>05.02.2014: Sydney<\/strong><\/em><\/p>\n<p><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Sydney \u2013 eine Stadt, die man einfach gern haben muss!<\/span><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig:<\/p>\n<ol>\n<li>Sie ist jung und dynamisch, ohne hektisch zu wirken<\/li>\n<li>Sie ist gr\u00fcn, ohne ihren st\u00e4dtischen Charakter zu verlieren<\/li>\n<li>Sie ist multikulti, ohne dass fremde Kulturen \u201e\u00fcbergewichtig\u201c werden<\/li>\n<li>Sie verbindet alte mit moderner Architektur, ohne verunstaltet zu erscheinen<\/li>\n<li>Sie ist freundlich, ohne aufdringlich zu sein<\/li>\n<li>Sie ist sehr sauber, ohne steril zu wirken<\/li>\n<li>Sie ist gro\u00df, bewahrt jedoch irgendwie das angenehme, warme Flair einer Kleinstadt<\/li>\n<li>Sie ist voll von Kunstgegenst\u00e4nden, ohne abgehoben zu wirken<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sicherlich gibt es noch mehr Gr\u00fcnde, aber jetzt zun\u00e4chst erz\u00e4hle von Beginn an!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Verlassen der Ile des Pins teilte uns der Kapit\u00e4n mit, dass wir noch 1101 Seemeilen bis Sydney \u201evorm Bug\u201c h\u00e4tten.( 1sm sind 1,8km), also rund 2000km. F\u00fcr ein Kreuzfahrtschiff bedeutet dies rund 3 Tage Fahrt! \u00dcbrigens in unserer ersten Etappe Papeete-Sydney haben wir 7667 km zur\u00fcckgelegt&#8212;&#8211; diese Instanzen sind f\u00fcr uns Europ\u00e4er so gewaltig, dass wir es kaum fassen konnten. F\u00fcr mich entwickelten sich diese drei Tage nicht gerade gut: Ich habe mir irgendwie und irgendwo ein Magen-Darmvirus geholt und verbrachte die meiste Zeit in der Kabine, speziell auf der Toilette und \u00fcber dem Waschbecken!<\/p>\n<p>Genesung brachte neben verschiedener Medikamente (vom Schiffsarzt verordnet) mein eiserner Wille beim Einlaufen in Sydney unter der Harbor Bridge zu stehen und nicht \u00fcberm Waschbecken zu h\u00e4ngen! In der Nacht vorm Einlaufen in Sydney wurden wir in unserer Kabine von einem grellen Scheinwerfer geweckt: Um 3.00 Uhr in der Nacht kam das Lotsenboot, konnte aber nicht anlegen, da wir einen so hohen Wellengang und starken Wind hatten (gro\u00dfe Wasserwalzen lie\u00dfen das Schiff ganz heftig hin- und herschaukeln. Ich kam mir vor wie ein hilfloses Baby, das in der Wiege von seinem etwas \u00e4lteren Bruder oder seiner etwas \u00e4lteren Schwester in den Schlaf gewiegt, nein ger\u00fcttelt, nein gesch\u00fcttelt wird). Die Wellen waren so hoch, dass die Scheinwerfer des Lotsenbootes unsere Kabine hell erleuchteten. An Schlafen war nicht mehr zu denken. Irgendwie hat es der Lotse dann doch geschafft und wir standen um 04.45 Uhr auf Deck 10 und erlebten die Oper und die Durchfahrt unter der Harbour Bridge. Was z\u00e4hlt da schon ein Magen-Darmvirus&#8230;. es war grandios! Wir legten am neuen Cruise Terminal an und nun konnte die Entdeckung Sydneys beginnen. 300 Passagiere gingen von Bord um nach Hause zu fahren, neue Passagiere kamen hinzu!<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck (ohne Magen-Darmvirus!) verlie\u00dfen Urs und ich das Schiff zu einer Stadtrundfahrt, die sehr professionell durchgef\u00fchrt wurde. Der F\u00fchrer sprach sehr langsam, deutlich und in sehr gutem Oxford-English, so dass auch ich alles verstand: Wir<\/p>\n<p>besuchten\/besichtigten:<\/p>\n<p>Darling Harbour, The Rocks, Bennelong Point mit dem Opera House, Mrs Macquaries Chair, die Viertel Woolloomooloo und Kings Cross, Potts Point und der Bondi Beach uvm. Wir verlie\u00dfen den Stadtbesichtigungsbus und streiften alleine durch die Stadt. Die Stadt ist einfach toll! Ich k\u00f6nnte stundenlang durch die Stra\u00dfen laufen und schauen, schauen, schauen! Nach einem Mittagessen in einem gro\u00dfen Einkaufszentrum nahmen wir unseren \u201eEspresso\u201c (little black) in einem sch\u00f6nen Caf\u00e9 im Queen Victoria Building ein (ein Einkaufszentrum im Jugendstil). Petit-Fours \u00a0und Kaffee, serviert auf\/in Wedgwood \u2013Geschirr, es k\u00f6nnte nicht englischer sein. Den Nachmittag verbrachten wir in der Marketstreet und in China Town. Um 17.00 Uhr waren wir so m\u00fcde, dass wir uns ein Taxi zum Schiff nahmen. Der Taxifahrer war geb\u00fcrtiger Libanese und wir bekamen auf der Fahrt von ihm noch gratis Alltagsinformation und \u2013impressionen von Australien. Um 18.00 Uhr legte das Schiff ab mit den drei Signalt\u00f6nen und seiner Abschiedsmelodie \u201eThe Conquest of Paradise\u201c. Es war ein sch\u00f6ner Abschied der Columbus2. Als wir am Opernhaus vorbeifuhren standen ungef\u00e4hr 10 ehemalige Passagiere, die am Morgen auscheckten und deren Flug erst abends ging. Sie winkten, riefen uns zu und w\u00fcnschten uns eine gute Weiterfahrt: Es war sehr emotional!<\/p>\n<p>Nun geht es weiter nach Brisbane. Wir sind gespannt!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-360\" alt=\"5\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/5.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-361\" alt=\"6\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/6.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-365\" alt=\"2\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/2.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-364\" alt=\"1\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/1.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-363\" alt=\"4\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/4.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-362\" alt=\"3\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/3.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>07.02.2014: Brisbane<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Brisbane, australisch Brizzie,<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>die gr\u00fcne Metropole am Meer und dem Brisbane River<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Als ich vor zwei Tagen den Bericht \u00fcber Sydney schrieb, wusste ich leider noch nicht, was uns in Brisbane erwartete. F\u00fcr mich und Urs (\u00fcbrigens wie f\u00fcr viele Mitpassagiere) war Brisbane ein St\u00e4dtename, laut F\u00fchrer:\u201c Gegr\u00fcndet als Str\u00e4flingskolonie, immer im Schatten von Sydney, Ort der Expo&#8230;, aber sonst nichts! Unser philippinisches Zimmerm\u00e4dchen Tissia kl\u00e4rte uns am Vortag schon besser auf: \u201eOh Madame, you must go\u00a0 in the city, in the Queenstreet, you will find lovely shops. We love Brisbane more than Sydney!\u201c. Also Einkaufen scheint ja dort gut zu sein!<\/p>\n<p>Nachdem der Zoll das Schiff freigegeben hatte, unternahmen wir eine Stadtrundfahrt, die uns auch zum Long Pine Wildpark brachte. Ich wei\u00df nicht, mit welchen Worten ich jetzt diese Stadt beschreiben soll, da ich die Superlative schon bei Sydney verwandt habe. Nehmt Sydney und erg\u00e4nzt es noch durch bl\u00fchende Parklandschaften (das ehemalige Expogel\u00e4nde wurde auf Druck der Bev\u00f6lkerung nicht\u00a0 aufgehoben, sondern zum Freizeitgel\u00e4nde umgestaltet, aber nicht einfach so 0815, sondern kreativ und b\u00fcrgernah), aufgeschlossene, freundliche Einwohner (die auch Zeit f\u00fcr einen kleinen smalltalk mit einfachen Touris wie wir es sind, haben), st\u00e4dtisches Leben, viel Kultur, tolle Gesch\u00e4fte&#8230;&#8230;.. Stellt euch eine Traumstadt vor, in der ihr leben m\u00f6chtet.<\/p>\n<p>Aber zun\u00e4chst ging\u2019s durch die Stadt zum Wildpark, wo man die Symboltiere Australiens findet: Koalas, K\u00e4ngurus, Wombats, Papageien usw. Und nat\u00fcrlich musste ich nach Touri Manier einen Koala halten. Er war richtig kuschelig und ganz brav. Nur die Krallen piekten ein wenig auf meinem nackten Arm. Als wir im Verkaufsshop einen Kaffee tranken, huschte ganz leise eine gro\u00dfe Echse \u00fcber unsere F\u00fc\u00dfe, kein ganz angenehmes Gef\u00fchl! Nach dem H\u00f6hepunkt Koala ging\u2019s zum shoppen in die Stadt. Da ich keine Schuhe habe ;-), war ich auf der Suche nach Schuhen. In Australien geht der Sommer zu Ende, \u00fcberall ist Schlussverkauf, also haben wir zugeschlagen!! Jetzt haben wir ein Problem in unserer Kabine und sp\u00e4ter werden Probleme mit dem Koffer haben! Das Shoppen war anscheinend so intensiv, dass Urs und ich uns aus den Augen verloren haben und wir in Bedr\u00e4ngnis kamen: Der letzte Shuttlebus zum Schiff musste unbedingt erreicht werden. Ich lief den Weg mehrmals ab, Tausende von Menschen, aber kein Urs. Einfach w\u00e4re es gewesen, dass Handy zu benutzen, aber meine Simkarte hatte den Geist aufgegeben, also was sollte ich tun? Es gab nur eine M\u00f6glichkeit: Der Shuttlebus, vielleicht war auch Urs dort! Auf dem Weg zum Bus fand ich ihn auf einer Bank, auf mich wartend. Ein riesiger Stein fiel mir von Herzen, ich h\u00f6rte ihn direkt ins Wasser fallen Wir beschlossen f\u00fcr die n\u00e4chste Stadt \u201eein Notfallszenario auszuarbeiten\u201c!!! Im Shuttlebus zum Schiff (die halbe Mannschaft hatte Stadtgang) herrschte gute Stimmung. Alle mit T\u00fcten und P\u00e4ckchen bepackt, m\u00fcde aber gl\u00fccklich und guter Laune, so str\u00f6mten wir durch den Cruise Terminal aufs Schiff. Nach der Dusche legte ich mich auf Bett und war durch nichts, aber auch wirklich nichts zu bewegen, wieder aufzustehen. Das Abendessen fiel aus, aber Brisbane blieb!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/51.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-368\" alt=\"5\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/51.jpg\" width=\"240\" height=\"148\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/61.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-369\" alt=\"6\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/61.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/21.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-370\" alt=\"2\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/21.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/31.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-371\" alt=\"3\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/31.jpg\" width=\"160\" height=\"240\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/41.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-372\" alt=\"4\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/41.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-373\" alt=\"1\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/11.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a><\/p>\n<p><em><strong>09.02.2014: Great Barrier Reef<\/strong><\/em><\/p>\n<p><b><i>Hamilton Island \u2013 die grau-nasse Erfahrung<\/i><\/b><\/p>\n<p>Heute standen wir mit Sonnenschein auf und hofften, dass wir nach den etwas tr\u00fcben Tagen wieder ein S\u00fcdseewetter erleben d\u00fcrfen. Urs wollte mit einem Katamaran zum Riff um zu schnorcheln und ich hatte die Absicht, mit den Tendern zur Hamilton Island zu fahren um mich am Strand zu sonnen. Hamilton Island ist die einzige Ferieninsel am Great Barrier Riff, architektonisch gut angelegt: Hotel und Appartements liegen versteckt in gr\u00fcnen Tropenanlagen, autofrei (man f\u00e4hrt nur mit Golfcards herum), kostenlose Shuttlebusse und fest in chinesischer Hand. Der Wettergott meinte es nicht gut mit uns: Es regnete, nein es \u201ek\u00fcbelte\u201c ab Mittag. Mein Ausflug an den Strand fiel ins Wasser und ich blieb 2 \u00bd Stunden in einem Caf\u00e9 um auf Urs zu warten. Am Ende war ich total nass und genervt. Ich fuhr mit dem Tender allein zur\u00fcck: Hamilton Island fiel ins Wasser!<\/p>\n<p>Es regnet, es regnet, es sch\u00fcttet und k\u00fcbelt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Fahrt mit dem Katamaran zu einem, im Riff verankerten Ponton, wurde l\u00e4nger als erwartet. Es waren letztendlich ca. 2h Fahrt, weil der Wellengang am urspr\u00fcnglichen Umsteigeplatz zu hoch war und die Columbus2 in einer windgesch\u00fctzten Bucht vor Anker gegangen war. Der Katamaran h\u00fcpfte bei seiner Fahrt zum Riff ganz sch\u00f6n \u00fcber die Wellen. Die Folgen waren un\u00fcbersehbar: St\u00e4ndig rannte jemand zur Toilette! Auf dem Ponton angekommen, schien die Sonne, es war ca. 25\u00b0C warm, das Wasser um 27\u00b0C. Aber nicht das Schnorcheln stand zun\u00e4chst im Vordergrund, sondern die australische B\u00fcrokratie: Das wichtigste war best\u00e4tigen und unterschreiben, dass man auf keinen Fall irgendwie Krank ist, krank war, keine Allergien oder sonstigen Gebrechen hat, die beim Schnorcheln die Gesundheit oder das Leben gef\u00e4hrden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Nach einer kleinen Schnorchel Einf\u00fchrung, ging es ins Wasser. Der Unterwasserwelt im Riff war sehr interessant, sch\u00f6ne Korallen und Meeresgetier konnten wir sehen. Ein Guide schnorchelte mit einer Sechsergruppe durch das Riff und erkl\u00e4rte uns in welliger See die Tierwelt, was sehr spannend war. Nat\u00fcrlich erreichte uns auch ein heftiger Tropenregen, fast alle fl\u00fcchteten aus dem Wasser ins Trockene, um nicht nass zu werden, unglaublich!<\/p>\n<p>Die R\u00fcckfahrt zu unserem Schiff dauerte leider wieder sehr lange, vorwiegend durch Tropenregen, der uns bis zum Auslaufen der Columbus2 nicht verlie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Spa\u00df des Tages:\u00a0\u00a0 Eine Mitfahrkreuzfahrerin fragt unseren Ober: \u201eSchl\u00e4ft die Besatzung auch auf dem Schiff?\u201c Antwort:\u00a0 \u201eNein, sie wird jeden Abend mit dem Hubschrauber ausgeflogen und am n\u00e4chsten Morgen zusammen mit den frischen Br\u00f6tchen zur\u00fcckgebracht.\u201c!!!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/22.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-377\" alt=\"2\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/22.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/32.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-378\" alt=\"3\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/32.jpg\" width=\"160\" height=\"240\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/42.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-379\" alt=\"4\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/42.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-380\" alt=\"1\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/12.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><i>Montag, 10.02.2014<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Townsville<\/i><\/b><\/p>\n<p>Der Morgen begann sehr dunstig und etwas bew\u00f6lkt. Als wir auf Deck 9 wie \u00fcblich auf der Terrasse beim Fr\u00fchst\u00fcck sa\u00dfen, bemerkten wir einen eindeutigen Geruch, der uns an die landwirtschaftliche Umgebung von zu Hause (besonders samstagsmorgens) erinnerte. Aber das kann doch im Hafen nicht sein. Doch es kann: In ungef\u00e4hr 300 m Entfernung entdeckten wir ein weiteres Kreuzfahrtschiff, nicht f\u00fcr menschliche Wesen, sondern f\u00fcr Rinder! Urs erinnerte sich einen Film gesehen zu haben, in dem gezeigt wurde, wie die Australier Tausende von Rindern per Schiff lebend z.B. nach Saudi-Arabien transportieren. Von au\u00dfen sah das Schiff wie ein normales Kreuzfahrtschiff aus, ohne Glasfenster, aber mit sonst jedem \u201eBeiwerk\u201c. Das Foto folgt unten!<\/p>\n<p>Wir wollten heute nach Magnetic Island organisiert fahren, einer kleinen Ferieninsel vor Townsville. Als Thomas Cook 1770 diese Insel entdeckte, spielte sein Kompass verr\u00fcckt. Er glaubte, dass die Granitfelsen der Grund daf\u00fcr waren. Jedoch konnte diese These nie bewiesen werden, der Name blieb. F\u00fcr uns war es ein Ganztagesausflug, wobei wir leider in Kauf nehmen mussten, von Townsville selbst nichts zu sehen. F\u00fcr mich war dieser Ausflug besonders problematisch, da wir mit einem Katamaran zu und von dieser Insel fahren mussten. Trotz starken Windes auf dem Hinweg hielt mein Magen stand, das Wetter war wunderbar und so freuten wir uns \u00fcber diesen Ausflug. W\u00e4hrend einer Wanderung in die Bergwelt dieser Insel entdeckten wir freilebende Berg-K\u00e4ngurus und einen schlafenden Koala in einem Baum. Die Mittagspause verbrachten wir am Strand. Urs und ich suchten uns einen Fish und Chips Stand, kauften uns eine in Papier eingewickelte Portion und verspeisten den vorz\u00fcglich frischen Fisch am Strand. Schwimmen getrauten wir uns nicht, da die F\u00fchrerin uns erz\u00e4hlt hatte, es sei Quallensaison und wir sollten nur im abgegrenzten Bereich des Meeres schwimmen, der jedoch nicht sehr ansprechend war. Den weiteren Nachmittag verbrachten wir faulenzend am Strand bis wir mit dem Katamaran wieder zur\u00fcck zum Hafen in Townsville ohne Zwischenf\u00e4lle fuhren. Beim Abendessen entbrannte eine heftige Diskussion an unserem Tisch, ob der Koala echt war oder von der Touristenzentrale als Attrappe hingesetzt wurde. Pro- und Contra- Argumente hielten sich die Waagschale: Eindeutig konnte dies nicht gekl\u00e4rt werden!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/43.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-384\" alt=\"4\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/43.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/52.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-385\" alt=\"5\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/52.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-386\" alt=\"1\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/13.jpg\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/23.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-387\" alt=\"2\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/23.jpg\" width=\"240\" height=\"174\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/33.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-388\" alt=\"3\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/33.jpg\" width=\"226\" height=\"240\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><i>Dienstag, 11.02.2014<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Cairns<\/i><\/b><\/p>\n<p>Als wir das Ausflugsprogramm vor Beginn der Fahrt zusammenstellten, war uns nicht klar, was wir uns alles aufgeladen hatten. Vorab: Alle Touren, die wir bisher unternommen haben, haben uns unglaublich viele Eindr\u00fccke \u00fcbermittelt. Aber manche sind\/waren auch unglaublich anstrengend. Heute, 12.02., genie\u00dfen wir den See Tag in vollen Z\u00fcgen zum Ausgleich zu gestern! Nun zu Cairns. Davon k\u00f6nnen wir nichts erz\u00e4hlen, weil wir wieder einen Ganztagsausflug gebucht hatten: Wooroonooram- Regenwald- Erlebnis. Die Stadt kam zu kurz! Auf den Tickets stand, dass Schuhwerk mit Profilsohle wichtig w\u00e4re! Das lie\u00df schon eine kleine Anstrengung erahnen. Wir fuhren morgens um 9.30 Uhr mit dem Bus gegen S\u00fcden ins Hinterland von Cairns, geleitet von einem deutschsprachigen Australier, der sehr professionell alle Informationen \u00fcber Land und Leute vermittelte. Die Fahrt ging um den h\u00f6chste Berg der Gegend, den\u00a0 Pyramid und in den Nationalpark Regenwald mit den Wasserf\u00e4llen Kearneys Falls, Josephine Falls, den Tarzali Lake, dem Lake Barrine, auf den l\u00e4ngsten Serpentinen Australiens zur\u00fcck nach Cairns. Das h\u00f6rt sich sehr gut und gar nicht anstrengend an, stimmt, jedoch begann es kurz nach Cairns zu sch\u00fctten, nicht zu regnen, zu sch\u00fctten und die Wanderungen im Regenwald und zu den Falls glichen \u201eK\u00f6rperduschen\u201c. Nicht schlimm werdet ihr sagen, es ist ja warm. Stimmt, aber nach jeder Wanderung ging es wieder in den mit Aircondition k\u00fcnstlich gek\u00fchlten Bus, in dem wir uns bis zur n\u00e4chsten Wanderung mit den Badet\u00fccher (eigentlich sollten wir in den Falls baden, was ins \u201eWasser\u201c fiel) warm hielten. Wir erfuhren viel \u00fcber den <span style=\"text-decoration: underline;\">Regen<\/span>wald (im wahrsten Sinn des Wortes), erlebten ihn hautnah (bis in die Unterw\u00e4sche), spazierten \u00fcber einen Baumgipfelpfad, nahmen die Ger\u00fcche des Dschungels auf, wunderten uns \u00fcber die 100 verschiedenen Farne, sahen wilde Schildkr\u00f6ten ,Echsen und handgro\u00dfe Spinnen, \u00e4rgerten uns \u00fcber Mitreisende, die von den wenigen Schirmen zwei nahmen, damit die anderen keinen hatten, st\u00e4rkten uns mit einem Picknick im Regen und kamen abends um 18.30 Uhr total fertig am Schiff an. Ich war an diesem Abend nicht mehr zu bewegen essen zu gehen. Wir lie\u00dfen uns Essen auf die Kabine bringen und ich ging sofort (20.00 Uhr!) schlafen. Die Kombination durchn\u00e4sst und den Hunger \u00fcbergangen, ihr k\u00f6nnt euch vorstellen ist nicht gerade sehr begl\u00fcckend. Heute bin ich wieder fit und morgen bei den Thursday-Inseln werden wir alleine losziehen&#8230; es reicht jetzt mal mit Ganztagstouren!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus dem Schiffsleben: Unser Kapit\u00e4n wurde an der Pool-Bar von einem w\u00fctenden Passagier angesprochen. Er k\u00f6nne seit Tagen nicht schlafen und er m\u00f6chte, dass der Kapit\u00e4n nachts die Maschinen abstellen solle, damit er wieder schlafen k\u00f6nne. Leider haben wir die Antwort des Kapit\u00e4ns nicht mitbekommen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-397\" alt=\"8\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/8.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-396\" alt=\"7\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/7.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/62.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-395\" alt=\"6\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/62.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/111.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-394\" alt=\"11\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/111.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-393\" alt=\"10\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/10.jpg\" width=\"160\" height=\"240\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-392\" alt=\"9\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/9.jpg\" width=\"240\" height=\"152\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/121.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-391\" alt=\"12\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/121.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>13.02.2014:\u00a0 Thursday Island<\/strong><\/em><\/p>\n<p><b><i>\u00a0<\/i><\/b><\/p>\n<p>Wen besucht man an einem Donnerstag? Thursday Island! Sie liegt mit vielen anderen kleinen Inseln (es gibt auch die Friday Insel) zwischen Australien, Papua Neuguinea und Indonesien. Den Namen erhielt sie von Captain William Bligh (ehemaliger Kommandant der \u201eBounty). Er durchfuhr diese Passage in vier Tagen und benannte phantasievoll die Inseln, an denen er vorbeifuhr, nach jedem Wochentag.<\/p>\n<p>Wir ankerten auf Reede und fuhren mit dem Tender zur Insel. Sie ist nur 1,8 km<sup>2 <\/sup>gro\u00df und es leben auf ihr ungef\u00e4hr 2000 Menschen. Was uns zum ersten Mal in Australien auffiel, war die \u00fcberwiegende ethnische Mehrheit der Aboriginals. Die Insel besitzt auch ein Museum, in dem es Zeugnisse ihrer Kultur und Geschichte gibt. Urs und ich schlenderten entlang der einzigen Hauptstra\u00dfe, schauten in die Gesch\u00e4fte, die f\u00fcr uns zum kleinen Abenteuer wurden. Im General Store gab es alles, von der Klob\u00fcrste bis zum Fotoapparat und zwar alles durcheinander gelagert. Salz findet man neben T-Shirts, Tempotaschent\u00fccher bei den Gew\u00fcrzen und Pfannen neben Marmelade. Es war hei\u00df und feucht (eine Luftfeuchtigkeit von \u00fcber 90%). Wir fl\u00fcchteten an den Strand und hofften auf etwas Wind, jedoch wurden wir entt\u00e4uscht! Baden konnten wir nicht, da es in dieser Gegend Australiens Salzwasserkrokodile gibt. Unsere Gangart wurde immer langsamer und ohne viel Worte nahmen wir den Weg zur Tenderanlegestelle, um zur\u00fcck zum Schiff zu kommen. Die Columbus2 zog den Anker gegen 12.00 Uhr ein und begann ihre Fahrt Richtung Darwin: 1400 km. Am Samstag, den 15.02.20014 gegen 12.00 Uhr werden wir Darwin anlaufen, die letzte Station in Australien! Eine kleine Besonderheit noch: Heute mussten wir die Uhr <span style=\"text-decoration: underline;\">30 Minuten<\/span> zur\u00fcckstellen (auch das gibt\u2019s!)!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/24.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-401\" alt=\"2\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/24.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/34.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-402\" alt=\"3\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/34.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/44.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-403\" alt=\"4\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/44.jpg\" width=\"240\" height=\"175\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/14.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-404\" alt=\"1\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/14.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><i>Samstag, 15.Februar 2014<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Darwin<\/i><\/b><\/p>\n<p>31 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit: Als wir gegen 12 Uhr an der Pier festmachen, schl\u00e4gt uns teuflische Hitze mit einer gro\u00dfen Luftfeuchtigkeit entgegen. Der K\u00f6rper verlangsamt sich, man schnappt zweimal nach Luft und bei jeder gr\u00f6\u00dferen k\u00f6rperlichen Bewegung tropft der Schwei\u00df aus allen Poren. Wir hatten eine Tour zu den springenden Krokodilen auf dem Adelaide River gebucht. Der Gang vom Schiff durch den Cruise Terminal zum Bus war wie der Gang durch den Backofen und bevor wir \u00fcberhaupt das Hafengel\u00e4nde mit dem Bus verlassen hatten, waren wir vom Schwei\u00df durchn\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die 90min\u00fctige Busfahrt mit einer deutschsprachigen F\u00fchrerin war interessant. Sie erkl\u00e4rte uns das Alltagsleben von Darwin, aber auch das Leben auf dem Lande hier in Nordaustralien. Zun\u00e4chst beeindruckten uns die gro\u00dfen Mango Plantagen, die Mangrovenw\u00e4lder, die freilebenden Wollombi, die giftigen Schlangen und Papageien.<\/p>\n<p>Wie auf Knopfdruck tauchten am Wegrand ein paar Wollombis auf, flohen aber schnurstracks ins Geb\u00fcsch, als sie die germanische Touristeninvasion bemerkten. Nun fehlten noch die Salzwasserkrokodile: Wir stiegen am Adelaide River der, wegen der starken Regenf\u00e4lle \u00fcber die Ufer getreten war, auf ein Ausflugsboot und suchten im Fluss nach Krokodilen, die dann mit Fleischst\u00fccken angelockt wurden. Es klappte: Letztendlich sahen wir drei gro\u00dfe Krokodile, die aber anscheinend so satt waren, dass sie keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge nach dem Essen machten. Wir bewunderten diese Tiere aus der Urzeit, wie imposant und majest\u00e4tisch sie sich im Wasser bewegen und wie blitzschnell sie agieren, wenn es ums Essen geht. Die F\u00fchrerin erkl\u00e4rte uns, dass sie 80 Jahre und \u00e4lter werden, dass ihre Z\u00e4hne 3 bis 4 mal wieder nachwachsen, und dass sie eine besondere Dr\u00fcse haben, die ihnen das Leben sowohl im Salz- als auch S\u00fc\u00dfwasser erm\u00f6glicht. Nach dieser beeindruckenden N\u00e4he zu den m\u00e4chtigen Tieren fuhren wir mit dem Bus wieder zur\u00fcck nach Darwin. Urs und ich stiegen unterwegs aus und erkundeten noch die Stadt. Darwin ist eine sehr junge Stadt. Die Stra\u00dfen sind voll von jungen Leuten, \u00fcberall wird gebaut (Die F\u00fchrerin erz\u00e4hlte uns, dass ein Haus , erbaut vor 1960, als altes denkmalgesch\u00fctztes Haus gilt). Da man vor einigen Jahren Erdgas nahe Darwin gefunden hat (es wird fast komplett nach Japan exportiert), boomt die Stadt. Man hat so ein wenig das Gef\u00fchl einer \u201eGoldgr\u00e4berstadt\u201c. Es war Samstagabend und die jungen Leute f\u00fcllten die Kneipen und Restaurants. Die Gasth\u00e4user waren proppenvoll und das Bier floss, floss&#8230;. Im F\u00fchrer steht, dass Darwin , die Stadt mit dem gr\u00f6\u00dften Bierverbrauch Australiens ist (280 l pro Einwohner, davon tr\u00e4umt die deutsche Bierindustrie!!!). Wir suchten uns in der Hauptstra\u00dfe eine Kneipe und bei ohrenbet\u00e4ubendem L\u00e4rm (Die Bewohner von Darwin reden nicht miteinander, sie schreien&#8230;..) a\u00dfen wir einen herrlichen Fisch und tranken ein Bier! Hans, es gibt kein alkoholfreies, nur hochprozentiges Bier, die Hauptmarke ist XXXX. Mit dem Taxi fuhren wir zum Schiff zur\u00fcck, wo am Lido eine gro\u00dfe Party steigen sollte. Leider fiel sie ins Regenwasser (es ist Regenzeit in diesem Teil Australiens) und \u201eRambo zampa\u201c gab es in der Observation Lounge!<\/p>\n<p><em><strong><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/25.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-407\" alt=\"2\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/25.jpg\" width=\"160\" height=\"240\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/35.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-408\" alt=\"3\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/35.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/45.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-409\" alt=\"4\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/45.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/15.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-410\" alt=\"1\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/15.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a>\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Fazit Australien<\/span><\/b><\/p>\n<p>Seit heute Morgen haben wir den Kontinent Australien verlassen und fahren \u00fcber den \u00c4quator durch die Timorsee Richtung Indonesien. Australien hat uns w\u00e4hrend der letzten beiden Wochen kleine Fenster ge\u00f6ffnet, durch die wir einen kleinen Einblick von St\u00e4dten, Natur, Leuten und dem Leben auf diesem Kontinent bekommen konnten. Was wir gesehen haben, hat uns fasziniert, beeindruckt und unser Bild von Australien und seinen Bewohner ver\u00e4ndert. Unser Bild der Australier als raue Schafz\u00fcchter, wortkarge Farmer und skurrile Abenteurer gibt es so nicht. Wir trafen sehr aufgeschlossene, freundliche und hilfsbereite Menschen. Wir sahen St\u00e4dte voller Dynamik und buntem Leben: Sydney, Brisbane, Townsville, Cairns und Darwin, eine faszinierende Natur: Great Barrier Reef, den Regenwald, Wildreservate, Tiere, die es nur in Australien gibt und Museen, die die junge Geschichte und Kultur Australiens dokumentieren. Nat\u00fcrlich gab es auch einige Dinge, die uns zum Nachdenken veranlassten: die Reglementier- Sucht (Formulare, Formulare&#8230;), die Problematik der Aboriginals, das teurere Schulsystem und das f\u00fcr viele zu teure Alltagsleben (hohe Mieten). Dennoch \u00fcberzeugten uns die Urspr\u00fcnglichkeit und Liebensw\u00fcrdigkeit seiner Bewohner und wir m\u00f6chten auf jeden Fall wieder zur\u00fcckkehren um weitere Aspekte kennzulernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-414\" alt=\"1\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/16.jpg\" width=\"240\" height=\"160\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser vorgesehenes Programm \u00a0 05.02.2014: Sydney Sydney \u2013 eine Stadt, die man einfach gern haben muss! &nbsp; Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig: Sie ist jung und dynamisch, ohne hektisch zu wirken Sie ist gr\u00fcn, ohne ihren st\u00e4dtischen Charakter zu verlieren &hellip; <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=40\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-40","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/40","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40"}],"version-history":[{"count":38,"href":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/40\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":418,"href":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/40\/revisions\/418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}