{"id":112,"date":"2013-12-09T09:27:53","date_gmt":"2013-12-09T09:27:53","guid":{"rendered":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=112"},"modified":"2014-03-30T09:35:50","modified_gmt":"2014-03-30T09:35:50","slug":"13-etappe-tschuess-columbus2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=112","title":{"rendered":"14. Die Columbus 2"},"content":{"rendered":"<p><b><i>Die Columbus2<\/i><\/b><\/p>\n<p>Fast vier Wochen sind wir auf diesem Schiff! Wie wir schon zu Beginn unserer Reise festgestellt haben, f\u00fchlten wir uns von Anfang an hier sehr wohl. Die Wege sind kurz, die Angestellten sehr freundlich, der Alltag sehr gut organisiert und man versp\u00fcrt \u00fcberhaupt keinen irgendwie aufkommenden Mangel oder Verlust zum Festland: Es gibt wirklich alles, was man braucht.<\/p>\n<p>Um Euch am Schiffsleben zu beteiligen kommentiere ich den normalen Tagesablauf. Die Beschreibung des Schiffs lasse ich aus, da man dies sehr gut auf der Hapag Lloyd Homepage anschauen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1. Der Morgen<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir wachen meistens bei Sonnenaufgang auf (6.00 Uhr +) oder durch die Ger\u00e4usche des zusteigenden Lotsen, wenn wir irgendwo \u201eanlegen\u201c. Da die Ein\/Ausstiegsluke direkt unter unserer Kabine ist, h\u00f6ren wir, wenn ein Schiff neben uns anlegt oder versucht bei hohem Wellengang anzulegen. Wir haben schon erlebt, dass es vier oder f\u00fcnf Versuche braucht, bis der Lotse an Bord ist.<\/p>\n<p>Fr\u00fchst\u00fccken kann man an drei verschiedenen Stellen. Ab 6.00 Uhr gibt es das Fr\u00fchaufsteher Fr\u00fchst\u00fcck in der Observation Lounge. Diese befindet sich auf Deck 10, zwei Decks \u00a0\u00fcber der Br\u00fccke. Es gibt Br\u00f6tchen \/ Kuchen und Kaffee \/ Tee \/ Fruchts\u00e4fte. Meistens ist es sehr still dort, man gleitet mit einer Tasse Kaffee durch die Wellen und genie\u00dft den Sonnenaufgang und das Meer. Erreicht das Schiff morgens fr\u00fch einen Hafen, so erlaubt die Observation Lounge das Anlegen ganz gem\u00fctlich zu beobachten.<\/p>\n<p>Die zweite M\u00f6glichkeit ist ab 8.30 Uhr im Lido Caf\u00e9 auf Deck 9. Dort sind wir beide meistens anzutreffen. Man sitzt achtern auf einer Terrasse im Freien, erlebt die morgendlichen noch angenehmen Temperaturen am Meer und f\u00fcllt sich den Teller am Fr\u00fchst\u00fcckbuffet. Dieses l\u00e4sst keine W\u00fcnsche offen: Von Obst, M\u00fcsli, Fisch, S\u00e4fte, Porridge, Schampus, verschiedene Eierspeisen, K\u00e4se, Wurst, Kuchen bis zu Gluten freier und veganer Kost gibt es alles. Auf der Terrasse ergeben sich auch interessante Gespr\u00e4che mit Mitfahrer\/innen und den Angestellten. Wir genie\u00dfen es den Tag am Meer und in freier Luft zu beginnen. Ich halte immer noch Ausschau nach \u201emeinem\u201c Wal oder \u201emeinen\u201c Delphinen, jedoch bis jetzt ohne Erfolg. Manchmal stelle ich mir vor, einfach mal \u201eWal\u201c zu rufen und 300 Leute rennen in meine Richtung und bringen die Columbus in Schieflage. Urs zieht mich auf und glaubt, nach so einer Aktion m\u00fcssten wir das Schiff sp\u00e4testens in Singapur verlassen!!<\/p>\n<p>Die dritte M\u00f6glichkeit zu fr\u00fchst\u00fccken ist im Restaurant Albert Ballin auf Deck 5. Dies ist die vornehme Art ! Das Restaurant ist im \u201ePl\u00fcschstil\u201c konzipiert, man redet nur leise und benimmt sich \u201evornehm\u201c, was immer das auch hei\u00dfen mag. Morgens trifft man dort meistens nur \u00e4ltere Mitfahrer\/innen (70+) an, die den Tag ruhig und genussvoll beginnen. Das Buffet ist identisch mit dem im Lido Caf\u00e9, jedoch kann man sich die Speisen auch an den Tisch servieren lassen.<\/p>\n<p>So wie \u00fcberall gibt es auch an Bord eine gewisse Hierarchie der G\u00e4ste. Die Suiten und Komfortkabinen liegen auf Deck 6 bis Deck 8. Also wird im Aufzug genau geschaut, welches Deck man dr\u00fcckt. Mit jeder h\u00f6heren Nummer steigt das Ansehen! Die Spitze der Anerkennung ist jedoch, wenn ein neuer oder unbekannter Kellner dich mit deinem pers\u00f6nlichen Namen anredet: \u201cGuten Morgen Herr M\u00fcller, geht\u2019s Ihnen gut, haben Sie gut geschlafen, was darf ich Ihnen zum Fr\u00fchst\u00fcck bringen?\u201c Bei einer weiteren h\u00f6heren Stufe wei\u00df er sogar, dass du keinen Kaffee zum Fr\u00fchst\u00fcck trinkst, sondern English Breakfast-Tee mit zwei Teebeutel, 6 Minuten in der Teekanne gezogen. Da hast du die Spitze der Hierarchie erreicht und du kannst mit erhobenem Antlitz genussvoll dein Fr\u00fchst\u00fcck einnehmen (wird mir seit der 2. Etappe zugestanden, auch mit tiefer Etage!)<\/p>\n<p><b>2. Was macht man nach dem Fr\u00fchst\u00fcck?<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Legt das Schiff an, so wird der Tag durch Ausfl\u00fcge oder Shoppingtouren ausgef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Hei\u00dft es \u201eEntspannung auf See\u201c, so gibt es viele M\u00f6glichkeiten den Tag zu verbringen. Drei T\u00e4tigkeiten sind f\u00fcr den Kreuzfahrer die Favoriten: 1. Essen, 2. Sonnenbaden, 3. Sport. Ich beginne mit letzterem. Auf der Columbus kann man sich in jeder Weise sportlich bet\u00e4tigen. Die Individualisten joggen, walken, bummeln&#8230;.. jeden Morgen, Mittag, Abend auf Deck 10: 13 Runden sind 1 Seemeile. Daneben gibt es organisiert durch die Fitnessabteilung Fr\u00fchsport im Fitnesszentrum, R\u00fcckentraining, BBP (Bauch, Beine, Po Training), Darts, Aquagymnastik im Pool, Body Balance (Yoga, Ti Chi, Pilates), Wirbels\u00e4ulengymnastik, Spinning. Urs und ich haben uns f\u00fcr MHA Bodytec entschieden.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zieht man einen engen Gymnastikanzug an, dann wird man in eine nasse Zwangsjacke gesteckt, die verkabelt ist. Strom wird nun durch den K\u00f6rper geleitet, dieser bringt die Fettk\u00fcgelchen zum rotieren. Unterst\u00fctzt wird das Verbrennen der Fettk\u00fcgelchen durch bestimmte gymnastische \u00dcbungen. Ob es hilft, kann ich nicht sagen, ich glaube dran! Eine lustige sportliche Bet\u00e4tigung ist die Aquagymnastik. Im Pool versammeln sich 7-8 Damen (einen Mann habe ich noch nie gesehen), die unter Anleitung des Fitnesstrainers und unter Beobachtung aller Sonnenbadenen im Pool Gymnastik treiben. Dies geht manchmal sehr temperamentvoll zu, so dass bei gewissen Wasserverdr\u00e4ngungsgewichten und der Wellenlage unter dem Schiff, der Pool \u00fcberschwappt&#8230; Die Kommentare der ZuschauerInnen k\u00f6nnen \u201evom Feinsten\u201c sein!<\/p>\n<p>Sonnenbaden: Es gibt \u00fcber zwei Deck gen\u00fcgend Sonnenliegen, aber nein, das w\u00e4re viel zu langweilig. Um Sonnenliegen muss man \u201ek\u00e4mpfen\u201c. Es soll Kreuzfahrer der Columbus geben, die jeden Morgen um 4.00 Uhr aufstehen um ihre Sonnenliege mit Handtuch und pers\u00f6nlichem Gegenstand zu best\u00fccken, dann aber erst nach 10.00 Uhr erscheinen, kurz sich br\u00e4unen lassen , ihr Programm an Bord durchziehen und abends erst wieder auf der Liege erscheinen. Sonst w\u00e4re es nicht zu erkl\u00e4ren, dass sie seit Tahiti immer noch die gleiche Liege am gleichen Standort benutzen. Uns wundert auch, wie lange Menschen in der wirklich br\u00fctend hei\u00dfen Sonne sich stundenlang r\u00f6sten, abends krebsrot beim Abendessen sitzen, jammern und am n\u00e4chsten Tag wieder in der prallen Sonne sich ausstrecken. Die Poolbar liefert den ganzen Tag \u00fcber erfrischende Getr\u00e4nke und von Zeit zu Zeit gibt es auch am Nachmittag zum Kaffee Livemusik.<\/p>\n<p>Neben dem Sport gibt es aber auch noch andere M\u00f6glichkeiten den Vormittag\/den Tag zu verbringen. Diese werden am Vorabend immer in der Bordzeitung ver\u00f6ffentlicht, welche die Zimmerm\u00e4dchen beim \u201eAbendaufr\u00e4umen\u201c aufs Bett legen. \u00dcbrigens die Kabine wird zweimal am Tag aufger\u00e4umt: morgens und abends. Super ist auch, dass man abends immer neue Handt\u00fccher und ein kleines Schokoleckerli bekommt.<\/p>\n<p>An einem Seetag gibt es meist einen Vortrag \u00fcber das Land oder die Stadt, die man in k\u00fcrze besucht. Der Vortrag wird von Ethnologen oder Experten gehalten und kann sehr interessant sein.<\/p>\n<p>Weiterhin gibt es Tanzkurse, Schminkkurse, Fotokurse, Shuffleboard, Bingo und eine gro\u00dfe Bibliothek. Ich habe noch nie so viele Menschen mit einem Buch untern Arm herumlaufen gesehen.<\/p>\n<p>Die Bibliothek ist gut best\u00fcckt, man nimmt sich ein Buch aus dem Regal, wenn man es fertig gelesen hat, stellt man es einfach zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Man kann auch einfach nur faulenzen<span style=\"text-decoration: underline;\">!<\/span><\/p>\n<p><b>3. Das Mittagessen<\/b><\/p>\n<p>Auch hier gibt es mehrere M\u00f6glichkeiten. Bei allen M\u00f6glichkeiten muss man jedoch darauf achten aus hygienischen Gr\u00fcnden nicht im Badeanzug zu Tisch zu gehen. Man kann sich das Mittagessen als Mehrgangmen\u00fc am Tisch servieren lassen ( Restaurant Ballin), man sich kann sich das Essen selbst am Buffet aussuchen (Lido Caf\u00e9) oder man l\u00e4sst sich am Lido Grill Fisch oder Fleisch als BBQ mit Beilagen frisch grillen. Alle drei M\u00f6glichkeiten sind hervorragend. Wir nehmen meistens mittags nur eine Kleinigkeit (allerdings aufs Dessert verzichte ich nur sehr sehr ungern), da wir ja abends wieder essen gehen! Ist das Wetter sch\u00f6n, wird ein Mittagsschl\u00e4fchen auf der Liege am Pool gemacht, bei schlechtem Wetter in der Kabine. Oft veranstaltet das K\u00fcchenteam ein \u201eSonderessen\u201c am Poll: BBQ mit exotischem Fleisch z.B. in Australien Krokodil, K\u00e4nguru, Strau\u00df und co oder es gibt fangfrischen Fisch z.B. Thunfisch, S\u00e4gefisch usw. Der Chefkoch, ein \u00d6sterreicher, pr\u00e4sentiert diese Sonderessen fernsehreif. \u00dcbrigens ist er sehr unterhaltsam. Wir nahmen an einer K\u00fcchenbesichtigung teil, die sehr informativ und lustig war: An Bord gibt es 7 K\u00fcchen mit ungef\u00e4hr 70 K\u00f6chen, wir sahen in die T\u00f6pfe, bekamen die Essenslogistik erkl\u00e4rt und die Vorschriften n\u00e4her erl\u00e4utert. Die Zahlen sprechen B\u00e4nde: Auf der letzten Etappe Singapur \u2013 Shanghai wurden 396 G\u00e4ste mit 4.120 kg Fleisch, 1.650 kg Fisch, 13.000 kg Obst &amp; Gem\u00fcse, 6.600 Eier, 3.149 Flaschen Wein und Champus, 2.272 l Bier, 232 kg Kaffee &amp; Tee&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>Zu erw\u00e4hnen w\u00e4re auch, dass vor jedem Restaurant ein Handdesinfektionsapparat steht und alle, die essen gehen, sich jedes Mal die H\u00e4nde desinfizieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>4. Der Nachmittag<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Das Nachmittagsprogramm auf der Columbus kann vielf\u00e4ltig sein: 1. Das Mittagessen muss verdaut werden, also erfolgt das Mittagschl\u00e4fchen in der Kabine bis 16.00 Uhr, denn dann gibt es Kaffee und Kuchen 2. Der Br\u00e4unungsakt wird an Deck fortgesetzt<\/p>\n<p>3. Das Sportprogramm wird wieder oder erst jetzt gestartet und der Fitnessraum ist probevoll, da man Gewissensbisse wegen des Essens hat 4. Man tut etwas f\u00fcr die Bildung, das Tanzbein, das Hobby in verschiedenen Workshops. 16.00 Uhr ist Teatime\/Kaffeetime am Pool mit Livemusik bis 17.00 Uhr. Man trifft sich, tauscht die neuestens Klatschgeschichten aus und rutscht langsam in die Zeit des Ap\u00e9ros, des Sonnenuntergangs hinein. Gegen 18.00 Uhr beginnt die Deck-Crew die Sonnenschirme und Badet\u00fccher einzusammeln. Da wir in \u00c4quatorn\u00e4he sind, kommt die Sonne langsam zur Ruhe, der Himmel verf\u00e4rbt sich und ab 19.00 Uhr ist die Sonne\u00a0 verschwunden. Die Passagiere ebenfalls. In den Kabinen rauschen die Duschen, werden die Schminkutensilien hervorgenommen, die Abendgarderobe gew\u00e4hlt und die Frage lang und hei\u00df diskutiert: Wohin gehen wir heute Abend essen? Mich wundert\u2019s jedes Mal am Abend, am Morgen, am Mittag, wie viel und wie oft man essen kann. Ich glaube in der Mathematik gibt es eine Zahl, die unendlich ist. Sie passt auf die Gleichung\u00a0 E(ssen):K(reuzfahrtpassagier)= u(nendlich)! Liegt das Schiff im Hafen, so ist das Programm f\u00fcr die an Bord gebliebenen das gleiche, die anderen schwirren aus und kommen eine halbe Stunde vor Ablegen wieder zur\u00fcck&#8230; vielleicht mit einem hungrigen Magen!<\/p>\n<p><b>5. Der Abend<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Der Abend ist f\u00fcr den Kreuzfahrer\/die Kreuzfahrerin die wichtigste Tageszeit. Am Abend kann man 1. zeigen was man an Br\u00e4une w\u00e4hrend des Tages erworben hat,<\/p>\n<p>2. welche Garderobe und Schmuck man besitzt, 3. wie gro\u00df das soziale Netzwerk an Bord ist , 4. welche \u00fcberw\u00e4ltigenden Ausfl\u00fcge man an diesem Tag gemacht hat und 5. welche neuen Klatschgeschichten es gibt. Begonnen wird der Abend meist mit einem Ap\u00e9ro an irgendeiner der vier Bars: Observation Lounge, Martini, Pool Bar oder Ballin Bar. Anschlie\u00dfend meist zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr begibt , nein schreitet man zu Tisch : sei es im Ballin Restaurant, im Lido mit Meerblick drau\u00dfen, Polo Grill oder Toskana. Auf der Columbus gibt es keine feste Tischordnung, man sucht sich in den Restaurants den Tisch aus. Will man zu zweit allein oder in gr\u00f6\u00dferer Gemeinschaft essen und dabei neue Mitkreuzfahrer kennen lernen , bleibt jedem \u00fcberlassen. Ein besonderer Tisch im Ballin Restaurant ist der der Alleinreisenden. Vom Schiff organisiert unter dem Motto \u201eAllein is(s)t man nicht gern\u201c k\u00f6nnen hier Singles neue Kontakte finden. Nat\u00fcrlich wird dann sp\u00e4ter von den schon l\u00e4nger Reisenden darauf geachtet, ob sich neue Verbindungen angebahnt haben oder ob eine Etappe mit neuen Alleinreisenden Abhilfe schafft. Im Lido wird das Abendessen als Buffet pr\u00e4sentiert in allen anderen Restaurants als eine Abfolge mehrerer G\u00e4nge. Man wird von den Angestellten regelrecht verw\u00f6hnt, \u201eget\u00fcttelt\u201c, so dass ich bef\u00fcrchte, wenn wir wieder zu Hause sind, werden wir uns am Tisch gro\u00df anschauen und vergebens auf den n\u00e4chsten Gang warten. Zu erw\u00e4hnen sei noch, dass die Garderobe \u201esportlich-elegant\u201c angesagt ist. Im Polo Grill und Toskana jedoch \u201enur\u201c elegant d.h. f\u00fcr den Herrn Krawatte und Sakko!<\/p>\n<p>Nach dem Essen geht es zum Digestif wieder an die Bar. Die Stimmung steigt kontinuierlich an bis um 21.30 Uhr das \u201eKulturprogramm\u201c in der Lounge, Deck 5, beginnt. Ich muss gestehen manche lassen aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden diesen Punkt aus und nisten sich an einer Bar ein oder verschwinden in ihre Kabine! Als Kulturprogramm hatten wir unterschiedliche Darbietungen von Klassischer Musik bis Rockmusik, von Theater bis Klamauk, von literarischem Vortrag bis Entertainment-Gerede. Ein besonderes Highlight sind die Darbietungen des Crew-Chores. Tosender Beifall erwartet immer die jungen Damen und Herren , die morgens noch unsere Betten machen, den Pool reinigen usw. und abends auf der B\u00fchne stehen. Man f\u00fchlt sich als Gemeinschaft und dr\u00fcckt dies auch lautstark aus. Nach dem Kulturprogramm gibt es nat\u00fcrlich noch viele M\u00f6glichkeiten die Nacht zu verbringen&#8230; da k\u00f6nnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen! \u00dcbrigens die Bars haben \u201eopen end\u201c ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Tsch\u00fcss Columbus 2<\/i><\/b><\/p>\n<p>Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis zum Ende unserer Reise mit der Columbus. Es g\u00e4be noch \u00fcber viele Geschichten, Eindr\u00fccke und Erfahrungen zu schreiben. Ich werde Euch m\u00fcndlich davon erz\u00e4hlen oder posthum dar\u00fcber schreiben, wenn mich die Sehnsucht packt. F\u00fcr uns beide war es die angenehmste Weise so viele Gegenden der Welt, so viele nette und\/oder seltsame Leute kennen zu lernen, so viele Erfahrungen z.B. mit Taxifahrern, H\u00e4ndlern, Bankomaten zu machen und jeden Abend uns anzusehen und festzustellen \u201eHeute war ein sch\u00f6ner Tag\u201c! Wir haben diese Reise (trotz meiner Seekrankheit, die lernte ich in den Griff zu bekommen) genossen und sind traurig, dass es die Columbus 2 nach Ostern 2014 so nicht mehr geben wird!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Columbus2 Fast vier Wochen sind wir auf diesem Schiff! Wie wir schon zu Beginn unserer Reise festgestellt haben, f\u00fchlten wir uns von Anfang an hier sehr wohl. 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