{"id":1013,"date":"2018-03-03T15:09:41","date_gmt":"2018-03-03T15:09:41","guid":{"rendered":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=1013"},"modified":"2018-05-25T05:24:06","modified_gmt":"2018-05-25T05:24:06","slug":"2018-13-die-bremen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=1013","title":{"rendered":"2018.13 Die Bremen"},"content":{"rendered":"<p>Wir hatten uns vorgenommen, keine Vergleiche zwischen der Columbus 2 und der Bremen zu machen. Aber nat\u00fcrlich konnten wir den Vorsatz nicht einhalten! Ein Vergleich ist einfach ungerecht, da die Bremen wesentlich kleiner ist. 164 Passagiere kann sie aufnehmen. Sie wurde 1990 in Kobe\/Japan in Dienst gestellt und auf den Namen &#8222;Frontier Spirit&#8220; getauft. 1993 wurde aus der Frontier Spirit die MS Bremen, nach dem sie nach Rendsburg \u00fcberf\u00fchrt wurde. Sie ist also eine &#8222;Old Lady&#8220;. Das macht sie auch sympatisch. Die Kabinen sind etwas antiquiert, aber gem\u00fctlich. Das gleiche gilt f\u00fcrs Restaurant und den sog.Club. Es entstand sehr schnell eine famili\u00e4re Atmosph\u00e4re zwischen den Passagieren und zwischen den Passagieren und der Crew. Man sah sich jeden Tag, man unternahm die Ausfl\u00fcge zusammen und &#8222;konnte sich auch nur schwer aus dem Wege gehen&#8220;. Wesentlich zu dieser Atmosph\u00e4re trug der Kapit\u00e4n Roman Obris bei, der mit seinem sehr unkomplizierten und nat\u00fcrlich freundlichen Wesen eine lockere Atmosph\u00e4re schuf. Das Unterhaltungsprogramm am Bord war der Gr\u00f6\u00dfe des Schiffes angepasst: Ein ausgezeichneter Pianst, dessen Repertoire von Chopin bis zu Jazz und Filmmelodien reichte, lie\u00df uns den Tag gem\u00fctlich beenden. Bei der Atlantik\u00fcberquerung konnten wir noch s\u00fcdamerikanische Lieder einer talentierten S\u00e4ngerin von den Kapverden und irische Musik einer\u00a0 Gruppe irischer Musiker bewundern. Urs und ich bevorzugten aber lieber die lauen Amazonasn\u00e4chte drau\u00dfen auf dem Lido! K\u00fcchenchefin war eine K\u00f6chin aus Berlin. Dies zeigte sich auch auf der Speisekarte, was Urs zu Beginn etwas M\u00fche machte. Das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet war &#8222;Herz was begehrst du?&#8220;, das Mittagsbuffet varierte nach Themen jeden Tag und das Abendessen wurde als 6-7 g\u00e4ngiges Menu serviert. Wir h\u00e4tten uns vielleicht mehr typische Gerichte aus S\u00fcdamerika gew\u00fcnscht! Nicht zu vergessen: Um 11.00 Uhr gab es immer eine Zwischenmahlzeit und um 16.00Uhr Kuchen, Fr\u00fcchte, Sandwichs. Man glaubt wirklich nicht, was man am Tag so alles essen kann! Die t\u00e4glichen Zodiacfahrten waren sehr gut organisiert und erlebnisreich! Daf\u00fcr waren vor allem die ausgezeichneten Experten verantwortlich: F\u00fcnf Biologen und ein Geologe.Darunter John und Wilson, die am Amazonas leben und uns \u00fcber das biologische Fachwissen Insiderwissen aus dem allt\u00e4glichen Leben \u00fcbermittelten. Wir h\u00e4tten uns noch einen Ethnologen gew\u00fcnscht, denn die Menschen Amazoniens kamen etwas zu kurz! Besonders beeindruckt haben uns die philippinischen Crewmitglieder durch ihre allt\u00e4gliche Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit! Obwohl die Bremen ein kleines Schiff ist, hatte sie alle Annehmlichkeiten, die man gerne auf einem Kreuzfahrtschiff benutzt: Es gab einen Fris\u00f6r, eine kleine Boutique, eine Sauna, einen Fitnessraum, ein Schwimmbad, eine Bibliothek, eine Bar, einen Arzt mit Krankenschwester.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir hatten uns vorgenommen, keine Vergleiche zwischen der Columbus 2 und der Bremen zu machen. Aber nat\u00fcrlich konnten wir den Vorsatz nicht einhalten! 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