{"id":1012,"date":"2018-03-03T15:09:41","date_gmt":"2018-03-03T15:09:41","guid":{"rendered":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=1012"},"modified":"2019-06-11T13:57:01","modified_gmt":"2019-06-11T13:57:01","slug":"2018-12-atalantikueberquerung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?page_id=1012","title":{"rendered":"2018.12 Atlantik\u00fcberquerung"},"content":{"rendered":"<p><strong>12.05.2018<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Heute Nacht erwachte ich durch ein ungewohntes heftiges Schaukeln. Mir war sofort klar: Wir haben das M\u00fcndungsdelta des Amazonas verlassen und sind auf dem Atlantik. Eine andere Tatsache stellte sich dann aber auch sehr schnell ein: Mir ging es immer schlechter: Seekrankheit. Das Pflaster musste her und frische Luft. Bis zum sp\u00e4ten Nachmittag ging es mir richtig schlecht. Dann schleppte ich mich nach draussen und verbrachte fast 2 Stunden ununterbrochen im Freien. Nun war die \u00dcbelkeit nicht mehr so schlimm, aber \u00fcberwunden habe ich die Angelegenheit noch nicht! Schade, heute Abend ist BBQ am Lido, da werde ich wahrscheinlich passen m\u00fcssen!<\/p>\n<p>Nein, ich musste nicht passen. Die Luft und das Pflaster haben mir so sehr geholfen, dass ich zur BBQ Party gehen konnte und sogar Kleinigkeiten a\u00df. Es war eine sehr gute Stimmung an unserem Tisch, die mich diese verdammte \u00dcbelkeit und den Schwindel vergessen lie\u00df. Ich konnte auch feststellen, dass ich nicht die einzige mit Handicap bin\/war und dies hebt auch etwas die Stimmung!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?attachment_id=1769\" rel=\"attachment wp-att-1769\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1769\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6286-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6286-300x225.jpg 300w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6286-768x576.jpg 768w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6286-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?attachment_id=1771\" rel=\"attachment wp-att-1771\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1771\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6303-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6303-300x225.jpg 300w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6303-768x576.jpg 768w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6303-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>13.05.2018 <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Nach einer gut durchgeschlafenen Nacht und fast ohne die typischen Symptome der Seekrankheit f\u00fchlte ich mich heute wieder fast topfit. Urs und ich verbrachten den Morgen und sp\u00e4ten Nachmittag auf dem Deck. Es war ein wundersch\u00f6ner Tag auf dem Atlantik: Dunkelblaues Wasser, Sonnenschein und ein kleiner k\u00fchler Wind, der angenehme Frische bot. Wir lasen, schwatzten und h\u00f6rten dem Rauschen der Wellen zu! Nun haben wir drei unterschiedliche Farben des Wassers gesehen: Schwarzwasser (Rio Negro), Braunwasser (Amazonas) und jetzt das K\u00f6nigsblau des Atlantiks!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?attachment_id=1801\" rel=\"attachment wp-att-1801\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1801\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6283-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6283-300x225.jpg 300w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6283-768x576.jpg 768w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6283-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Heute haben wir eine Einladung zum Nachtessen beim Schiffsarzt bekommen. Wie wir zu dieser Ehre kommen, ist uns nicht klar! Ist es weil wir so wenig zum Arzt gehen oder ist es, weil unser Tisch sich zur Rentnergang entwickelt hat??!! Ich werde berichten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?attachment_id=1802\" rel=\"attachment wp-att-1802\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1802\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6305-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6305-300x225.jpg 300w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6305-768x576.jpg 768w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6305-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?attachment_id=1803\" rel=\"attachment wp-att-1803\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1803\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6287-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6287-225x300.jpg 225w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6287-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?attachment_id=1804\" rel=\"attachment wp-att-1804\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1804\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6300-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6300-300x225.jpg 300w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6300-768x576.jpg 768w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6300-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>14.05.2018<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Abendessen am gestrigen Abend fand in sehr lockerer Atmosph\u00e4re statt, obwohl Urs es sich nicht nehmen lie\u00df mit Krawatte und Jackett zu erscheinen. Der Doc ist ein sehr ruhiger, etwas steifer Mensch, aber dagegen ist seine Frau sehr aufgeschlossen und lustig. Da wir alle die Seekrankheit mehr oder weniger verarbeitet hatten, konnten wir das Essen und die Weine genie\u00dfen. F\u00fcr uns Frauen gab es beim Verlassen des Restaurants noch eine \u00dcberraschung: Ein Glas Champagner ros\u00e9! Wir Frauen vom Tisch 37 hatten am Morgen rebelliert. Der Vatertag wurde gro\u00df gefeiert und den Muttertag hatten die Verantwortlichen vergessen????<\/p>\n<p>Anscheinend schlug dies auf fruchtigen Boden. Die Pr\u00e4sentation am Abend bei Kerzenschein und roten Rosen war sehr romantisch! Im Anschluss gab es noch ein Konzert mit argentinischen Lieder, das Urs und ich schw\u00e4nzten. Wir genossen lieber die milde Nacht und den wilden Atlantik drau\u00dfen an der Reling.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/?attachment_id=1786\" rel=\"attachment wp-att-1786\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1786\" src=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6339-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6339-300x225.jpg 300w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6339-768x576.jpg 768w, https:\/\/w-wieweltreise.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6339-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der heutige Tag begann mit einem Traumwetter: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel fast ohne Wolken, 26 Grad, dunkelblaues Meer, kleiner Wellengang. Wenn die Bugwelle kippte, ergoss sich ein Wirbel aus wei\u00dfem Schaum und t\u00fcrkisfarbenem Wasser auf den Atlantik. Wir verbrachten den ganzen Tag drau\u00dfen. Wir faulenzten, lasen und lie\u00dfen es uns gut gehen. Am Vormittag besuchte ich ein Workshop mit einer Lifestyle Expertin: \u201eGehen, Stehen, K\u00f6rpersprache, Stimme und die Kunst des Smalltalks\u201c. Es war sehr lustig, denn danach spazierten die TeilnehmerInnen wie Models durchs Schiff&#8230;&#8230;In ein paar Minuten gehen wir, nein wir schreiten, zum Abendessen. Nach dem Essen werden wir im Club eine Veranstaltung besuchen: 100 Jahre Irland, Romance &amp; Revolution. Auch hoffen wir auf einen Prachtsonnenuntergang und eine warme Sternennacht!<\/p>\n<p><strong>15.05.2018<\/strong><\/p>\n<p>Das gestrige Abendessen trug den Titel \u201eHeute mal anders&#8230;.\u201cWir wurden von der \u201eoberen Etage\u201c = dem Kapit\u00e4n und seinen Offizieren bedient. An unserem Tisch wurden wir von der Zahlmeisterin, einer junge Frau aus Trier, bedient. Es war sehr lustig, da einiges auch schief lief und es zu einigen Diskussionen kam! Der Kapit\u00e4n stand am Kochtopf mitten im Restaurant. Wir hatten den Eindruck, dass er diese Rolle sehr liebte. Wie oben schon erw\u00e4hnt \u201eschritten\u201c wir dann zum Konzert: Alte irische Lieder, das eine und andere Lied auch zum Mitsingen. Und sehr lautstark flogen alte Lieder in die dunkle Atlantiknacht. Wir sind nun seit letzten Samstag (also den 4.Tag) auf dem Meer unterwegs und haben bis jetzt kein einziges Schiff gesehen. Es gibt nur Wasser, springende Fische und eine M\u00f6we. Ein Passagier, ein ehemaliger Kapit\u00e4n, erkl\u00e4rte mir, dass nur einzelne Bereiche der Meere stark befahren sind z.B. der Nordatlantik, sonst w\u00e4ren die Meere leer. Ich halte jeden Tag Ausschau nach Walen, aber nichts&#8230;Deshalb gehe ich nun zum Vortrag: \u201cWale-Giganten\u201c der Meere!<\/p>\n<p>Der Vortrag hat mir noch mehr Lust \u201eauf Wale\u201c gemacht. Vielleicht ergibt sich die Chance!<\/p>\n<p>Der Titel meines zweiten Workshops heute lautete: \u201eDer gedeckte Tisch\u201c. Nun weiss ich, was ich alles am Tisch falsch mache und machen kann! Ich frage mich nur, wenn ich mir diese Regeln zu Herzen nehme, ob mir das Essen dann noch schmeckt!<\/p>\n<p>Was Wetter hat umgeschlagen: Es ist etwas k\u00fchler und grauer Dunst\/Nebel liegt \u00fcber dem Atlantik. Dennoch geniessen wir beide die Fahrt!<\/p>\n<p><strong>16.05.2018<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl das Schiff immer noch auf dem geographischen \u201eNiveau\u201c von Senegal ist, ist es wesentlich k\u00fchler als die Tage zuvor! Es geht uns gut, sogar sehr gut! Urs ist am Fuss etwas l\u00e4diert, aber das wird schon&#8230;Wir befinden uns die meiste Zeit drau\u00dfen an der Reling, es ist sch\u00f6n, den Fahrtwind zu sp\u00fcren, die hohen Wellen zu beobachten und Ausschau nach Walen zu halten. Wir haben auch ein Wellenmuster herausgefunden: Zun\u00e4chst gibt es zwei, drei kleinere Wellen, dann kommt die gro\u00dfe! Um 11.30 Uhr gehe ich wieder zu diesem Lifestyle Workshop. Heute lautet das Thema: \u201eMust have\u201c im Kleiderschrank!<\/p>\n<p>Der Workshop war lustig und \u201eideenreich\u201c. Fazit: Alle Kleider, die du 18 Monate nicht getragen hast, werden ausgemustert! Hoffentlich halte ich das durch! Vor dem Abendessen gab es noch ein Hapag-Lloyd Club Cocktail. Unsere drei \u201eTischm\u00e4nner\u201c hatten uns f\u00fcr den Club eingeschrieben, also wurden wir auch geladen. Aber ich muss ehrlich sagen, diese Veranstaltung hatte keinen Stil, etwas mickrig und dazu kam der Ort der Veranstaltung: Um den Pool, wo es an allen Ecken \u00e4u\u00dferst windig war. Ich sa\u00df da oben, eingewickelt in meine Alpakaweste und fror. Dagegen war das Abendessen wieder ein Highlight. Unsere gute Tischatmosph\u00e4re und das hervorragende Essen brachten uns wieder in Stimmung. Thema des Abendessens: \u201eUnsere K\u00f6che\u201c. Jeder der 7 K\u00f6che hatte sein pers\u00f6nliches Lieblingsgericht gekocht. Im Anschluss konnte man von jedem Koch sein Gericht-Rezept in Erfahrung bringen. Nat\u00fcrlich gab es am Ende einen ohrenbet\u00e4ubenden Beifall daf\u00fcr!<\/p>\n<p><strong>17.05.2018<\/strong><\/p>\n<p>Wir hatten uns den Wecker auf 6.30 Uhr gestellt. Um 7.00 Uhr sollte die Bremen die Kapverdischen Inseln erreichen. Sie liegen in der H\u00f6he von Dakar (Senegal) und sie sind die am weitesten nach Westen in den Atlantik vorspringenden Gebiete Afrikas. Es sind zehn gr\u00f6\u00dfere und f\u00fcnf kleinere Inseln vulkanischen Ursprungs, die ein 250 km weit westw\u00e4rts ge\u00f6ffnetes Hufeisen bilden. Seit 1975 sind die Kapverden eine selbst\u00e4ndige Republik. Ihre Hauptstadt ist Cidade Praia. Neun von den Inseln sind bewohnt. Leider legte unser Schiff nicht an, aber es passierte den Kanal von S\u00e3o Vicente. Wir hatten einen pr\u00e4chtigen Sonnenaufgang zwischen den Inseln S\u00e3o Vicente und S\u00e3o Ant\u00e3o. Der Morgen war recht frisch und oben auf dem Hubschrauberlandeplatz (dort hat man die sch\u00f6nste Sicht) wehte ein eisiger Wind. Aber das Fr\u00fchaufstehen hatte sich gelohnt! Nur Urs leidet. Er hat einen dicken Fu\u00df und kann kaum gehen. Hoffentlich findet der Arzt eine L\u00f6sung.<\/p>\n<p><strong>18.05.2015<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Nacht war trotz der alle \u201e2 Stunden Tabletteneinnahme\u201c von Urs ruhig. Heute Morgen hatte er den Eindruck, dass die Schwellung etwas zur\u00fcck ging und die Schmerzen nachlassen. Heute wird f\u00fcr uns beide ein ruhiger Tag! Der Himmel ist grau, der Seegang etwas unruhig und die europ\u00e4ische K\u00e4lte ist sp\u00fcrbar. Die Bremen befindet sich in H\u00f6he Mauretaniens.<\/p>\n<p>Das Wetter besserte sich am Nachmittag, so dass wir unsere gewohnten Pl\u00e4tze an der Reling und am Lido wieder einnehmen konnten. Auch Urs geht es viel besser! Wir absolvierten den \u00fcblichen Tagesverlauf der Bremen: Mittagessen, sVieri, Abendessen.<\/p>\n<p>Morgen m\u00fcssen wir die Koffer packen&#8230;..Schade!<\/p>\n<p><strong>19.05.2018<\/strong><\/p>\n<p>Der heutige Tag verlief etwas schleppend. Jeder musste Koffer packen (alle 100 Passagiere werden die Bremen verlassen, 2 werden weiter fahren zu den Azoren und Portugal), ich m\u00f6chte aber nicht. Bei jeder T\u00e4tigkeit kommt der Gedanken: Zum letzten Mal! Das Wetter ist der Stimmung angepasst: Grau und k\u00fchl, obwohl wir auf der H\u00f6he Marokkos sind! Das Restaurant wollte die Stimmung mit einem &#8222;Rustikalen Mittagsbuffet&#8220; etwas heben. F\u00fcr Urs und mich war das gerade \u00fcberhaupt nichts: Schweinshaxe, Weissw\u00fcrste etc. sind f\u00fcr uns ein Grauen! Unsere Koffer waren schnell gepackt und wir konnten uns noch einmal auf den Kapt\u00e4ns-Abschieds-Cocktail und das Kapit\u00e4ns-Abschieds-Abendessen freuen. An unserem &#8222;Rentnergang&#8220;-tisch war die Stimmung gut und wir versuchten die erlernten &#8222;Lifestyle&#8220;-Regeln bei Tisch anzuwenden bzw. wir beobachteten unsere Lehrmeisterin, ob sie diese auch selbst beachtete. Der Vergleich zur Schule ergibt sich sofort. Der Abend war kurz, da der morgige Tag anstrengend sein wird. Die Koffer m\u00fcssen bis 6.00 morgens vor den Kabinen stehen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12.05.2018\u00a0 Heute Nacht erwachte ich durch ein ungewohntes heftiges Schaukeln. Mir war sofort klar: Wir haben das M\u00fcndungsdelta des Amazonas verlassen und sind auf dem Atlantik. 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